Donnerstag, 22. Oktober 2009

Sind wir Gott?

Ja, wir tun so als ob. Wir bilden uns ein - oder vielmehr tun so - als ob wir die Entwicklung der Erde als Planet beeinflussen könnten. Sicherlich können wir das in einigen Randgebieten, schließlich ist nur ein kleiner Teil der Erde von der menschlichen Spezies bewohnt. Dort wüten wir und vernichten Lebensgrundlagen. Nun meinen doch wirklich einige von unserer Spezies, dass die Erde sich das nicht gefallen ließe und die Natur zurückschlage. Das finde ich äußerst putzig. Eine objektive Natur, die einfach nur da ist, schlägt ... wen auch immer.Wir sind nur Insekten auf der Erde und für einen Planeten nur vorübergehende Besucher, die kommen und wieder gehen.

Da stellt sich die Frage: Was ist eine normale Temperatur für die Erde. Wir wissen es nicht, weil es das überhaupt nicht gibt. Wir leben in einem dynamischen System. Dynamische Systeme können nicht statisch gemacht werden. Die Evolutionstheorie kann auch auf einen Planeten  bzw. ein Planetensystem an sich erweitert werden. 

Die Erde erwärmt sich. Sicherlich. Nichts ist statisch, alles ist im Fließen, sonst gäbe es heute noch den T-Rex oder die Neanderthaler wären unsere Wohnungsnachbarn.

Die Erde erwärmt sich. Sicherlich. Das hat sie schon immer gemacht im Laufe ihrer Geschichte. Sie erwärmt sich - sie kühlt sich ab - sie erwärmt sich. Ich habe für mein Lesebuch übers Jahr mal nachgeforscht, wie es früher mit den Jahreszeiten aussah. Da bin ich über die Jahreszeitennamen auf einen interessanten Fakt gestoßen. Der Winter war "nur" eine nasse Jahreszeit, hier bei uns, in unserem Sprachraum. Den Begriff Frühling gab es nicht. Ergo heißt das, dass ein großer Unterschied zwischen Winter und Frühling nicht vorhanden gewesen sein kann. Wir erleben ab und an auch noch solche Winter. Nur damals im Mittelalter war das anscheinend das Gegebene, die Sprache legt das nahe.

Die Erwärmung der Erde wird begleitet von mehr Stürmen usw. usf. Das ist schlicht und ergreifend falsch. Wind entsteht aus unterschiedlichen Temperaturen, die unterschiedliche Luftdrucke haben. An deren Grenzen stürmt es. Wenn die Erde sich gleichmäßig erwärmt, wie es uns immer gesagt wird, gäbe es weniger Wind, da die Temperaturunterschiede sich verwischen würden. Jeder leite für sich dann das mehr an Stürmen selbst ab. Es liegt auf der Hand. Uns wird schlichtweg unterschlagen, dass es auch Gletscher gibt, in der südlichen Hemisphäre, die sich vergrößern. Das passt eben nicht ins Bild.

Die Erde erwärmt sich. Das macht man allein am CO2 fest. Sehr einseitig. Aber die Erde ist ein dynamisches Objekt. Vulkane spuken im Ruhezustand mehr C02 in die Luft, als wir es je mit unserer ganzen Industrie könnten. Wenn immer mehr C02 in die Atmoshäre kommt, wenn das stimmt, sollten wir damit rechnen, dass die Erde aktiver wird, ihre Vulkane für uns gefährlicher.

Die Erde erwärmt sich. Warum weiß niemand. Die Erde ist auch eingebunden in die Milchstraße und abhängig davon, was die Sonne tut. Dieser Fakt wurde uns fast vollständig unterschlagen.

Wenn wir wirklich etwas für unsere Erde tun wollen, richten wir doch unser Augenmerk darauf, die Urwälder nicht zu zerstören. Geben wir den dort lebenden Völkern die Mittel in die Hand, ohne Rodung zu überleben. Es mag Ökofreaks nicht gefallen, aber die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion kann nur in der Intensivierung liegen. Dafür müssen wir die Völker fit machen, die in Urwaldgegenden leben. Wir könnten das auch, wenn wir wollten. Und das Wichtigste, wir müssen endlich kapieren, dass wir keine Möbel aus Tropenhölzern brauchen!

Ob sich die Erde dann nicht erwärmen wird? Sicherlich wird sie sich weiter erwärmen. Bis zu welchen Punkt? Das wissen wir nicht. Wir sind nicht Gott. Erwärmung kann auch ganz schnell umschlagen in eine neue Qualität, in eine neue Eiszeit. Beides ist möglich.

Vergessen wir nicht das objektive Gesetz: Wenn eine bestimmte Quantität erreicht ist, schlägt diese um in eine neue Qualität.

Wir sind nicht Gott! Merken wir uns das doch endlich!

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