Samstag, 28. November 2009

Wer betrügt wie

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kommt immer mehr Hartz-IV-Betrügern auf die Schliche. Im ersten Halbjahr 2009 sei die Zahl der eingeleiteten Straf- und Bußgeldverfahren um über sechs Prozent auf 87 000 gestiegen, sagte BA-Sprecherin Anja Huth am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der Chemnitzer "Freien Presse". Die Zahl der bestätigten Fälle stieg um 10,8 Prozent auf 66 500. Die Missbrauchsquote bezifferte die Sprecherin auf ein Prozent. Die Rückforderungen der Behörden summierten sich auf zwei Mio. Euro.
Welt-Online, 28.11.09
Wievielen Steuersündern und -flüchtlingen der oberen Zehntausenden kommen wir auf die Schliche?

Bemühen wir uns überhaupt, dieser Klientel auf die Schliche zu kommen? Dumme Frage. Die das versuchen, werden als "psychisch krank" abgestempel!

Einfacher und erwünscht ist es, dem kleinen Popel auf die Schliche zu kommen. 2 Mio EUR sind ja eine Riesensumme! Da fangen Reiche gar nicht erst an Steuern zu hinterziehen.

Kommentare:

  1. Gut, der Punkt mit den Steuersündern mag einer sein.

    Was ist allerdings mit den anderen? Um wie viel ist denn die Zahl der Leistungsempfänger im Vergleich zum letzten Jahr angewachsen?

    Außerdem habe ich irgendwo gelesen, - die Quelle habe ich gerade nicht zur Hand - dass unter "Missbrauch" auch die Ablehnung von zum Beispiel Ein-Euro-Jobs und andere Maßnahmen fällt. Zwei Drittel der Klagen dagegen werden stattgegeben.

    Und sowas fällt dann noch unter Missbrauch? *kopfschüttel*

    Für mich erscheint dieser Bericht nur als Stimmungsmacherei.

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  2. Er ist Stimmungsmache, genau das wollte ich damit sagen.

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