Dienstag, 17. November 2009

Hunger

Milliarden Menschen hungern in der Welt. Frau Merkel interessiert das weniger. Sie ist nicht auf dem Welternährungsgipfel, wie auch ihre Mitkumpane der anderen G8-Staaten nicht.

Ein Lüge wird nicht wahrer, auch wenn man sie sehr oft wiederholt.

Es sind heute schon genügend Nahrungsmittel für alle da. Keiner in der Welt müsste hungern. Wir schmeißen Nahrungsmittel weg, kippen Milch in den Abfluss oder auf die Felder. Wir ersticken im Milchpulver.

Wir könnten, wenn wir wollten. Das heißt, wir ist falsch! Nicht wir, sondern die Herrschenden.

Sie könnten, wenn sie wollten.

Sie könnten, wenn sie nicht vom Egoismus zerfressen wären.

Sie könnten, wenn sie statt in Kanonen und Bomben zu investieren, das Geld benutzten, um den Menschen zu helfen, ihr Land zu bestellen.

Sie könnten, wenn sie wollten, aber sie müssen verdienen ... verdienen ... verdienen ... bis es ihnen zum Halse wieder herauskommt. Sie sind wie das Breitöpfchen im Grimm'schen Märchen. Sie können nicht aufhören.

Und sie reißen alles an sich. Den Boden, das Land, die Flüsse!

Sie verjagen die Bauern.

Sie verseuchen den Boden, das Land, die Flüsse, so dass keine Nahrungsmittel mehr darauf produziert oder keine Fische mehr gefangen werden können.

Und wenn Pflanzen wachsen, dann welche, die für sie gut sind und nicht für die Nahrung der Menschen. Nur Pflanzen, die sie für Treibstoff benötigen, Treibstoff, den ihre Autos fahren. Treibstoff, den man nicht essen und trinken kann.

Und wenn Pflanzen wachsen, dann welche, die sie produziert haben, so produziert haben, dass sie nicht als Saatgut in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Taube Pflanzen, Pflanzen, die keine richtigen Pflanzen mehr sind.

Sie haben alles und nehmen den Rest auch noch.

Eines Tages werden sie merken, dass sie nicht ohne die überleben können, die wissen, wie man Mehl herstellt, die wissen, wie man buttert und Vieh großzieht, die wissen, wie man einen Pflug herstellt und einen Schraubenzieher.

Dann wird es auch für sie zu spät sein!

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