Montag, 23. November 2009

Zu kurz - zu menschenverachtend!

» Buschkowsky (SPD - die Autorin) spricht vom "Unsinn" des Betreuungsgeldes und schildert von neuem seine alltägliche Erfahrungen mit Problemfamilien: "Wir haben Schulen, wo 90 Prozent der Eltern von der Zuzahlung für Lernmittel befreit sind, das heißt, es geht so gut wie kein Elternteil arbeiten." Der Satz: "Ich möchte werden wie mein Vater, der ist Feuerwehrmann und rettet Menschenleben" könne gar nicht fallen, weil es in diesen Kreisen kein Erwerbsleben gebe. Viele Jugendliche aus dieser Schicht, in der Geld einzig vom Amt komme, antworteten auf die Frage, was sie einmal werden wollten: "Hartzer", also Hartz-IV-Bezieher. Buschkowsky formuliert hart: "Wir müssen die Kinder dieses Milieus gegen ihre Eltern erziehen." Jede politische Aktion beginne mit dem Aussprechen dessen, was ist. Alles habe mit den eingewanderten Flüchtlingen, Scheinflüchtlingen, Armuts-migranten begonnen. Solche Familien erhielten an Sozialhilfe monatlich das Zehnfache dessen, was sie in der alten Heimat bestenfalls im Jahr hätten verdienen können. Ihr Gebet laute nicht: "Allah, gib, dass ich mich aus meinen prekären Verhältnissen befreien kann, sondern: "Bitte, tue alles, dass unser Leben bleibt, wie es ist." «
  • Wieso wollen nur Muslime nicht arbeiten? 
  • Sind nur Muslime faul?
  • Wieso fragt man nicht danach, wieso Kinder in Unterschichten keine Zukunft für sich sehen?
  • Haben nicht alle Kinder Träume von einem erfüllten Leben?
  • Und wenn nicht, wer hat sie ihnen so gründlich ausgetrieben? 
  • Wollen nicht alle Eltern, dass ihre Kinder es zu etwas bringen?
  • Sind Unterschichteneltern persé schlechte Eltern?
  • Und sind muslimische Unterschichteneltern noch schlechtere Eltern?
  • Wer hat das Milieu geschaffen, was jetzt so tränenreich beklagt wird?
  • Ist nicht auch ein Herr Buschkowsky Täter?
  • Waren nicht auch seine Vorfahren Migranten?
  • Was wäre, wenn sie auf die gleiche Haltung getroffen wären?
Ich finde es zum Kotzen, dass Arbeitsplätze noch und nöcher abgebaut werden. Dass Menschen die Zukunft genommen wird und dass Konsorten, die nicht wissen, wie man mit seiner Hände Arbeit ein bisschen Geld für seine Familie erwirtschaftet, sich anmaßen, dann noch den aussortierten Menschen die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, dass sie aussortiert worden sind.

Wir zerstören die Grundlagen von Landwirtschaft und Arbeit überall in der Welt und wundern uns dann darüber, dass die Menschen plötzlich vor unserer Haustür auftauchen und auch ein bisschen vom vermeintlichen Reichtum abbekommen wollen.

Woher sollen die wissen, dass der Reichtum in den westlichen Ländern nur einer kleinen Schicht gehört?

Woher sollen die wissen, dass diese kleine Schicht ihren Reichtum niemanden abgibt, nicht mal ihren eigenem Land, ihrer eigenen Bevölkerung, geschweige denn Fremden?

Woher sollen die wissen, dass sie ohne Qualifikation hier noch weniger einen Arbeitsplatz finden, als Einheimische?

Zurück können sie meist nicht, da deren Familien hungern, deren Boden vergiftet, verwüstet worden ist, oft im Interesse europäischer Konzerne.

Wundert es irgendjemanden, dass Menschen daran zerbrechen können?

Stopp!

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