Dienstag, 15. Dezember 2009

Der Wert von Meldungen

Gestern strahlte der Nachrichtensprecher von MDR über alle 4 Backen. Lt. einer Studie gleicht sich die Kaufkraft Ost und West an. Der Osten hat aufgeholt. Häääää??? Wovon spricht der Mann eigentlich. Was ist denn das nun wieder für eine ominöse Studie? Dann kommt eine ziemlich wirre Erklärung an Hand von Lohnstückkosten. Aaaaahhhhja! Also meinen die nur virtuelles Geld? Oder? Sollen wir irgendwie verblödet werden?

So befragen wir mal das Statistische Bundesamt:

In den neuen Ländern (einschließlich Berlin) gab es insgesamt ein Armutsrisiko für 19,5 Prozent der Bevölkerung, in den alten Bundesländern für 13,1 Prozent. Während in Mecklenburg-Vorpommern 2008 fast jeder Vierte von Armut bedroht war (24 Prozent), war es in Baden-Württemberg (10,2 Prozent) und Bayern (10,8 Prozent) nur rund jeder Zehnte. Bundesweit ist jeder siebte Bundesbürger von Armut bedroht (14,4 Prozent), wie die Behörde bereits Ende November mitgeteilt hatte.
 Im Osten ist jeder 5. von Armut bedroht!

Na, was denn nun, ich denke wir schließen mit unserer Kaufkraft zum Westen auf? Oder könnte es nicht vielleicht umgedreht sein, dass ein großer Teil des Westens zu uns absinkt?

Wieso wird so'n Nachrichtenmüll nur vom Öffentlich-Rechtlichen in die Welt posaunt?

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