Freitag, 4. Dezember 2009

Es stinkt mich an ...

Das ewige-und-drei-Tage-Gerede von Mitarbeitern der Stasi, die sich erdreisten in eine Regierungskoalition einzutreten. Mein Gott, gibt es nichts Wichtigeres? Die Welt-Online mokiert sich wieder mal mit diesem Dauerthema. Jetzt ist Herr Platzek in Brandenburg an der Reihe. Er wäre reingelegt worden, etwas anderes könne man auch von die LINKE nicht erwarten. Schließlich sind sie die Nachfolger der SED.  Es erdreisten sich doch die Linken, ehemalige Stasimitarbeiter in die Regierung zu nehmen. Typisch. Man wolle wohl die alte DDR in Neubrandenburg wieder reaktivieren. So'n Müll! Dämlicher kann mal wohl nicht rumschmieren und dafür noch ein Gehalt einstecken.

Wenn diese Bundesrepublik nach 1945 mal soviel Aufhebens mit ihren Nazirichtern und anderen Nazigesocksch in hohen Ämtern gemacht hätte, wäre sie wohl glaubhafter. Muss man Menschen, 20(!) Jahre nach der Wiedervereinigung, immer noch in diese Ecke drücken? Oder hat man vor ihnen vielleicht Angst.

Den Herrschenden hier im Lande ist es ja ein Dorn im Auge, dass in den ostdeutschen Bundesländern die LINKE bei Wahlen so viele Stimmen auf sich vereinen kann. Deshalb geifert sie und der grünliche Qualster trieft zwischen ihren Zähnen durch.

Es stinkt mich an ... Wenn dieses Deutschland keine Argumente mehr hat, dann greift es zur Stasipeitsche. Das ist ein ewiges déjà-vue für mich. Früher in der DDR hat man jede normale Diskussion mit den Worten totgekloppt: Bist du nun für den Frieden oder nicht. Ich denke wir sind in einer Demokratie gelandet? Ist eine Demokratie nicht erst eine, wenn Platz für Andersdenkende dort drinnen ist, ohne dass sie ans Kreuz genagelt werden? Demokratie ist wohl nur eine Veranstaltung, die dann gilt, wenn jeder nachquakt, was von den Herrschenden vorgegeben wird?

Diese besserwisserischen Wessis, wie die mich immer anstinken ... 

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