Montag, 7. Dezember 2009

Ist es Dummheit oder Schlauheit?

Ich komme mir manches Mal vor, als ob ich von weit außerhalb der Erde, auf sie herunterschaue. Was ich da sehe, verstehe ich nicht mehr. Das hat nichts mit meinem IQ zu tun, vielleicht aber mit denen der anderen.

Das Weltklima steht nun mit einem großen Weltkongress wieder einmal auf der Tagesordnung. Tausende sind nach Kopenhagen geflogen, gefahren, wie auch immer, ohne an irgendeine CO2-Bilanz zu denken. Müssen sie auch nicht. Kein Mensch weiß, was es damit auf sich hat, höchstens Klimaastrologen.

Sicherlich, die Temperaturen sind gestiegen. Das kann jeder erkennen, auch wenn er die Katastrophenmeldungen irgendwelcher Moderatoren und "Diplom"-Meteorologen ablehnt. Als ich Ende der 50er Jahr/Anfang 60er Jahre mit der Schulklasse beim 1. Mai marschieren musste, war es meist bannig kalt. Und die Birken hatten in der Regel noch keine Blätter draußen. Heute sind die Birken oft schon am 1. Mai grün. Das ist ein kleines Beispiel.

Nun heben alle Untersuchungen aber ab auf die Wetteraufzeichnungen für 150 Jahre. 150 Jahre? Upps. Was sind schon 150 Jahre, wo doch unsere Erde -zig Milliönchen auf ihren Buckel hat. Millionen Jahren mit sehr viel wärmeren Wetter als jetzt. Und - da gab es den industriealisierten Menschen überhaupt noch nicht. Es gab überhaupt keine Menschen. Wie kann man sich das vorstellen? Hat die Menschheit eine Zeitreise klammheimlich gemacht? Nicht die Menschheit an sich, sondern die autofahrende Menschheit! Ist sie in die Anfangsjahre unserer Erde gereist, ohne es zu wissen und hat dort das Klima durcheinander gebracht?

Aber gehen wir garnicht soweit zurück. Es reicht, wenn wir die Wikinger betrachten, als sie Island besiedelten. Wir haben eine alte Siedlung besucht. Damals, zu Wikinger-Zeiten, war diese Siedlung an einer Küste. Heute ist das Meer meilenweit davon entfernt. Die Wikinger haben Grönland besiedelt. Nicht, weil ihnen Eis und Schnee gefallen hätten, nein, weil es grünes Land war! Sie haben Grönland auch nicht zum Spaß Grünland genannt. Sie hatten es grün vorgefunden.

Wir sollten auch daran denken, dass Temperaturen und Niederschlagswerte vor 150 Jahren noch nicht so exakt angezeigt werden konnten wie heute. Was hat es nun mit exakter Wissenschaft zu tun, wenn wir Temperaturwerte von damals mit ihren Messschwankungen mit den heutigen vergleichen. Nungut. Das offizielle Deutschland vergleicht ja immer mehr oder weniger Äpfel mit Birnen, weil man daraus besser Profit schlagen kann, weil dann eine Statistik spektakulärer hingebogen werden kann.

Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, dass wir die Erwärmung der Erde auf 2 Grad begrenzen könnten? Das ist das gleiche, als wenn wir sagten, wir legen fest, dass der Tag 28 Stunden hat. Oder vielleicht lässt sich die Sonneneinstrahlung auf ein von uns gefordertes Maß hinbiegen. Schon allein der Gedanke, das wir das können könnten, ist dermaßen absurd, dass man den IQ der Leute untersuchen müsste, die das von sich geben.

Die sogenannten Klimaforscher wissen natürlich genau, dass das nicht geht. Sie wollen nur Forschungsgelder. Und die Politiker wollen auf einem Gebiet, was sie sowieso nicht beeinflussen können Handlungsbereitschaft dokumentieren. Sie wollen Stärke zeigen und von den wirklichen Problemen auf der Erde ablenken. Die Umweltorganisationen profitieren ebenfalls davon. Die haben sowieso nur ihre Einseitigkeit im Kopf und brauchen dafür Spendengelder. Je katastrophaler das Weltuntergangsszenario, desto mehr Spendengelder und desto höher ihre Daseinsberechtigung. Die totalen Gewinner sind aber die Unternehmen. Der Run auf die sogenannten Umwelttechnologien ist im vollen Gange. Und der nützliche Idiot ist zu guter Letzt der Bürger, der der ganzen Sache auf den Leim geht und aus vollem Herzen den Angriff auf seinen Geldbeutel bejaht. Er wird dazu verdonnert Energiesparlampen - besser Funzellampen - für viel Geld zu kaufen. Dass die giftig sind und extra entsorgt werden müssen, spielt dabei keine Rolle und ob er sie extra entsorgt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Umweltfolgekosten schätze ich sehr hoch ein. Im Namen der Umwelt - des CO2 - werden dann immer mehr Produkte verteuert. Dann muss er neue Dächer für seine Häuser haben, neue Heizungen, neue Fenster, neue Wände. In manchen Ländern werden die Autos nach CO2-Ausstoß besteuert, so dass die meisten Mensche mehr zahlen müssen und ... und ... und ... Merkt jemand was? Wir Bürger müssen schließlich umweltbewusst erzogen werden und zwar von Politik und Industrie. Holzauge sei wachsam.

Fragt jemand danach, was für Energie verpulvert wird, wenn Schneekanonen im Namen des Profits eingesetzt werden? Fragt jemand nach der Energie, die verpulvert wird, wenn überall Eisbahnen entstehen? Ganzjahresschneehallen? Fragt jemand nach Teakholz, Mahagoni und andere Edelhölzer für unsere Möbel? Interessiert's die Autoindustrie, die nur noch PS-starke Autos herstellt? Wenn ich mir Mühe gäbe, würde mir sicherlich noch sehr viel mehr einfallen. Zu den Umweltskandalen würde ich auch den Hunger in der Welt zählen. Hungernde Menschen haben kein Interesse daran, ihre Umwelt zu erhalten. Sie können sich das Interesse daran schlichtweg nicht leisten. Ölpflanzenödnisse werden gezüchtet, damit wir Auto fahren können und man sagt umweltbewusst Auto fahren, ohne Erdöl zu verbrauchen. Das ist das perverseste grüne CO2-Sparmodell, was ich kenne. Auf Kosten landwirtschaftlicher Produkte, züchtet man Palmölpflanzen. Fragt jemand auch nur ansatzweise nach den Menschen, die von ihrem Grund und Boden für uns vertrieben werden?

Es geht in Kopenhagen nicht um irgendein Weltklima. Es geht in Kopenhagen um die Vorherrschaft von verkaufbaren Technologien. Es geht darum Profit en masse machen zu können und die Konkurrenz, die nicht mitzieht, platt machen zu können. Ein neuer Verteilungskampf ist ausgebrochen im Zeichen unseres neuen Gottes: Kohlendioxid.

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