Samstag, 16. Januar 2010

Die Auferstehung Roms

Salve, Cäsar, Imperator! Salve Coquinus! Tja, zu damaligen Zeiten war es üblich, Sklaven zu halten. Die mussten, um überleben zu können, schuften, egal was. Die Sklavenhalter bestimmten über ihr Leben. Von Freiheit und Menschenwürde konnten die armen Schw... nur träumen.

Rom ist hier und jetzt, zumindest, wenn es nach Herrn Koch geht. Und der spricht nur aus, was andere innerlich schon längst beschlossen haben. Müntefering hatte es damals auf den Punkt gebracht: Nur wer arbeitet, soll auch essen!

"Wir müssen jedem Hartz-IV-Empfänger abverlangen, dass er als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung einer Beschäftigung nachgeht, auch niederwertige Arbeit, im Zweifel in einer öffentlichen Beschäftigung".
Das ist der Traum der Besitzenden: Wiederherstellung des römischen Imperiums. Sie in ihren marmornen Villen, betütelt von Sklaven, die den Dreck der Reichen und Schönen wegmachen dürfen. Ein Rom, das nichts mehr über öffentliche Mittel macht. Das Menschen gezielt aus dem Arbeitsprozess rauswirft, um ein Heer von Sklaven zur täglichen Verfügung zu haben. Sklaven, die keine Bedürfnisse haben dürfen, Sklaven, die oft zwar hochintelligent sind, aber ihre Ausbildung, ihr Studium für die Katz gemacht haben. Menschen, für die nur noch ein Sklavenleben übrig bleibt. Salve Cäsar Coquinus!

Nur, als Rom seine Infrastruktur verfallen und seine Bürger verarmen ließ, war Rom am Ende. Das hat zwar noch einige hundert Jahre gedauert bis zum endgültigen Fall. Vielleicht geht es heute schneller? Der Anfang ist jetzt schon gemacht.

1 Kommentar:

  1. Früher waren Sklaven angekettet und trugen ein Brandzeichen, heute reicht dazu schon die Steuernummer und ein Bankkredit.

    Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. (Goethe)

    Und noch ein passender Link:
    http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com

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