Mittwoch, 6. Januar 2010

Kampf gegen den Terror

Die Datensammelwut ist wieder mal ad-absurdum geführt worden. Der Denkfehler des Westens ist, je mehr Daten ich habe, umso mehr weiß ich über die Menschen. Theoretisch stimmt das auch. Nur, Daten müssen zusammengeführt werden, abgeglichen werden ... und ... und ... und ... Dazu benötigt man viele, viele Menschen, die diesen Wust so aufbereiten, dass man ihn auch überblicken kann.

Ein zuviel an Daten heißt, nichts zu wissen!

Kein westlicher Staat ist bereit in Arbeitskraft zu investieren und zwar massiv und das heißt in Arbeitskraft, die beim Staat angestellt ist. Um diese Datenströme aufzubereiten, müsste es eine Riesenbehörde geben, die straff geführt, so wie es in der westlichen Welt undenkbar ist. Es dürften dort nur Menschen sitzen, die ihre kleine Egos hintenan setzen. So etwas gibt es nicht in der westlichen Welt. Hier werden nur Egomanen gezüchtet, da man nur mit Egomanen ein ungerechtes System, welches zum Nachteil vieler funktioniert (oder auch nicht) aufrecht erhalten kann. In dieser Riesenbehörde müssten auch Menschen sitzen, die aus Überzeugung arbeiten, die meinen, nur dieses System und kein anderes ist das beste, was den Menschen je passieren konnte. Solche Menschen findet man im Westen auch so gut wie nicht. Dort wo der Maßstab der Dinge Geld ist, gibt es keine anderen Werte mehr. Diejenigen, die Werte verkörpern, wären schon längst von Egomanen, Proporzarbeitskräften und Emporkömmlingen weggebissen worden.

Der Westen verlässt sich im Kampf gegen den Terror auf seine Technologien. Er wird scheitern. Durch die Abwertung von menschlicher Arbeit gräbt er sich sein eigenes Grab. Durch die Überheblichkeit der westlichen Führungskräfte, alles besser zu wissen und zu können, werden wir alle in einen Krieg hineinmanövriert, den wir niemals gewinnen können. Die anderen sind der Viet-Cong, wir die westliche Streitmacht.

Der einzige Weg, Terror beenden zu können, ist, die Menschen in den islamischen Ländern ihr eigenes Leben führen zu lassen. Wenden wir uns von diesen Ländern ab. Wir müssen nicht dorthin in den Urlaub fahren. Warum? Es gibt andere Gegenden. Sollen die ihr Ding machen. Handeln werden sie weiter. Das liegt in der Natur der Dinge. Sie müssen ihr Öl verkaufen, wenn sie leben wollen. Wenn sie etwas von uns wollen, sollen sie sich melden. Mischen wir uns nicht in deren Leben. Veränderungen muss aus ihnen selbst herauskommen, ohne unser zutun. Wir haben genügend in unserer Welt zu tun. Menschenrechte für alle, Armutsbekämpfung, das wartet alles in unserer eigenen Welt auf uns.       

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