Freitag, 12. Februar 2010

Er hat keine Geschichtskenntnisse

Wer? Unser werter Herr Außenminister Westerwelle! Es zeigt sich immer wieder, wie ungebildet unsere Regierungsmitglieder sind, trotz Doktortitel und Ähnlichem. Verwundern dürfte uns das nicht, da auch einige Professoren in diesem Land keine Leistung für ihr Geld abliefern müssen, sonder nur Ideologie.
Unser lieber Herr Westerwelle. Ich würde ihm doch einmal raten, sich mit der Geschichte Europas auseinanderzusetzen. Da reicht es, wenn er Fernsehen schaut. 

»Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein«

Große Worte von einem Außenminister, der wahrscheinlich den Geschichtsunterricht geschwänzt hat.

Jetzt ist es raus. Das römische Reich ist an den Armen zugrunde gegangen. Nicht etwa an der römischen Oberschicht, die prassten und auspressten, die Rom verkommen ließen, um immer noch größere Nervenkitzel sich gönnen zu können. Es war nicht die römische Oberschicht, die Kriege anzettelte, die das Sklavenheer immer mehr vergrößerte, die nichts mehr in ihr Reich investierte, nur noch konsumierte.  Es war nicht die römische Oberschicht, die wegen ihrer Exzesse erst die Armut vergrößerte. Es waren die armen Schlucker, die das Römische Imperium zu Fall brachten. Darauf muss man erst einmal kommen. Also diejenigen, die die Werte schufen, die die Oberschicht weich betteten, durch deren Arbeit ist Rom zerfallen. Auch durch diejenigen, die hungernd vor den Brot- und Kornspeichern standen, die sich nicht mehr selbst ernähren konnten, weil sie keine Möglichkeit dazu hatten. Bravo, Herr Westerwelle! Setzen - 6!

Und nun geht das christliche Abendland zugrunde wegen der Ausbeutung der Reichen und Superreichen durch die HartzIV-Empfänger. Hilfe! Rettet das Abendland! Lasst das Pack doch verhungern. Sozialismus! Sozialismus! Sozialismus! Die Armen sind wieder mal dran Schuld. Nicht etwa die Grauen Eminenzen, die Regierungshandeln erkaufen. Nicht etwa die Manager, die durch Steuergelder am Leben gehalten wurden und die sich hinterher lachend Bonis in die eigene Tasche schütteten. Nicht etwa die Großverdiener, die sich aus unserer Gesellschaft verabschiedet haben und nichts für ihr Florieren beitragen wollen, lieber ihr Geld woanders bunkern und Steuern hinterziehen. Nicht etwa die reichen Erben, die selbst noch nichts geleistet haben, aber anderen nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen. Die nur wissen, wie man Geld verschleudert für Firlefanz und nicht, wie schwer es erarbeitet werden muss, wenn man es mit seiner Hände Arbeit verdienen muss. Nicht etwa die Regierenden und deren Hintermänner, die ihnen das Regieren erst ermöglichen, die unser Grundgesetz zu einem wertlosen Stück Papier werden lassen.  

Wie dumm muss man doch sein, um solch einen Schwachsinn von sich zu geben

Und wie dumm muss man denn sein, um solch ein Schwachsinn zu unterstützen. Eine Mehrzahl Ostdeutscher tut das, wie eine Umfrage zu einer vielleicht erfolgenden Erhöhung der HartzIV-Sätze sagt. Und ich schäme mich für sie. Sie sind so dumm, dass sie wirklich den Medienmüll glauben. Sie sind so dumm, dass sie  wirklich meinen, wenn man Langzeitarbeitslos ist, dann ist man faul. Und ich hoffe, dass es den Ostdeutschen immer schlechter gehen wird. Ich hoffe, dass sie  sich mehrheitlich mit Hartz IV in der Zukunft über Wasser halten müssen. Vielleicht merken sie dann, wie absolut ekelerregend ihr Verhalten ist.

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