Dienstag, 2. Februar 2010

Mehr schein' als sein

Das ist doch typisch für das Land. Begriffe werden anders gesetzt und die Fakten bleiben. So will man das Volk - den großen Lümmel - einlullen. Gesucht ist ein neuer Name für HARTZ IV.

Und was ändert ein neuer Name an dem Fakt, dass Menschen diffamiert, ausgegrenzt und in die Armut abgeschoben werden?

Was ändert ein neuer Name daran, dass für einen Teil der Menschen das Grundgesetz verbogen wird?

Ein neuer Name für HartzIV und dann ist alles gut? Oder was?

Dann dürfen Kinder sich weiterhin die Nasen an den Schaufensterscheiben plattdrücken? Sehnsüchtig nach Produkten schielen, die nicht für sie da sind, nur für den satten, spießbürgerlichen Konsumenten?

Nur wer konsumieren kann ist Staatbürger! Nur für diejenigen, die konsumieren können, ist der Staat noch da. Die Eine-Handvoll-Geldgeber des Staates wollen es so, damit auch ja aus dieser Eine-Handvoll kein Cent herausfällt. 

Bis zum bitteren Ende!

Auch das werden die Konsumenten bezahlen müssen.

Kommentare:

  1. Ich befürchte eher, dass sich dadurch die Lage noch verschlechtern wird.

    Mit einem wohlklingenden Namen lassen sich vielleicht eher Kürzungen durchsetzen. Das von der FDP damals gedachte Bürgergeld sah auch vielmehr nach einer potenziellen Leistungskürzung aus, als nach Hilfe.

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  2. Die werden mit und ohne Namensänderungen kommen. Der Boden dafür ist wohl vorbereitet.

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