Donnerstag, 1. April 2010

Die Hammelbeine langziehen

Ingenieure, Sekretärinnen, Sachbearbeiter, Montiererinnen, Literaturwissenschaftler - arbeitslos und faul ... faul ... faul ... Denen muss man endlich beibringen, was arbeiten heißt. Spielen wir also mal Arbeit, damit dieses Gesock'sche endlich begreift, dass Arbeiten von sich bewegen kommt, dass ein Krafteinsatz damit gemeint ist, ein Energieeinsatz.

Aufblasbarer Plastikkäse, kopiertes Spielgeld, gefärbtes Wasser in Weinflaschen: Das Jobcenter Hamburg finanziert einen kompletten Supermarkt. Hartz-IV-Empfänger sollen dort wieder arbeiten lernen. Die simulierte Einkaufstour kostet Millionen - und hat bislang nur eine magere Erfolgsquote.

Wie krank muss man sein, Steuergelder dort hinein zu stecken. Der Artikel ist aber heute bei SPON zum 1. April eingestellt worden. Vielleicht ein Aprilscherz? Ich hoffe doch.

Kommentare:

  1. Liebe PeWi,

    könnte durchaus sein, dass Du einem Aprilscherz aufgesessen bist. Heute werde ich garantiert nichts von mir einstellen. Habe mich für Hannes Wader entschieden.

    Freund derber Scherze bin ich von Kindesbeinen an nicht. Habe nie verstanden und werde es auch nie verstehen, dass es Freude bringen soll, auf Kosten Anderer sich auf die Schenkel zu klopfen und sich zu biegen unter schrillem Lachen.

    Sehr bedenklich finde ich, wenn vor Themen die unsere Gesellschaft bedrohen, nicht halt gemacht wird. Da brauche ich mich dann auch nicht mehr zu wundern, wenn bei Bekannntwerdung von Ungeheuerlichkeiten die meisten abwinken und davon nichts hören möchten.

    Möglicherweise lande ich jetzt in der Schublade "Spielverderber", "Humorlos". Damit kann ich leben.

    Liebe Grüße
    Margitta

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  2. Ja, ich habe die Möglichkeit auch in Betracht gezogen :D dass das ein Aprilscherz ist. Ich hoffe doch es ist einer, obwohl man hier in diesem Lande nie weiß.

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