Donnerstag, 10. Juni 2010

Und die waren selbst fleißig?

Ein Olaf Henkel kann einfach so im Fernsehen schwadronieren, dass wir für die Krise verantwortlich seien. Und nicht nur wir, sondern vor allem, die Sozialisten, zumindest, was Henkel so unter Sozialisten versteht. Das sind ja alle, die nicht seiner Meinung sind. Er meinte kürzlich sinngemäß, dass die es seien, die die Knete mit vollen Händen rausschmeißen würden, die er und seine Mitleidenden mühsam, im Schweiße ihres Angesichts heranschaffen müssten.

Das musste endlich mal gesagt werden. Die, die nicht arbeiten wollen, schleppen noch den letzten Cent eines Olaf Henkel weg. Wie können die nur. Er verarmt zusehends. Wahrscheinlich kann sich seine Frau nicht mal mehr ein Chanell-Kleid kaufen. Vielleicht hat Herr Henkel nun kein Geld mehr sich wieder eine neue Rollex zu kaufen. Ich weiß es nicht, vermute es aber stark.

Und was erlaubt sich denn diese arbeitslose, alleinerziehende Mutter. Nicht nur, dass sie ihr Kind nicht in den Sportverein schickt. Dick ist er ja schon genug. Ihm würde das gut tun. Nein, sie ernährt ihn nicht mit Bio-Futter. Ist das nicht schlimm. Was bilden sich solche Mütter eigentlich ein. Recht so, dass jetzt ein Riegel vorgeschoben wird. Solche Mütter brauchen wir nicht. Und seien wir mal ehrlich: Trinken tut die doch sicherlich auch. Nicht Wasser - nein Schnaps und Bier.

Wie anders sind denn da die Leistungseliten. Sie stehen täglich zeitig auf, damit sie auch  frühestens 10:00 das Büro erreichen können. Sie mühen sich auf dem Golfplatz ab, um Geschäfte für das Unternehmen zu generieren. Kann jemand mal nachempfinden, was es heißt, auf einen Golfplatz rumlatschen zu müssen, schon am frühen Nachmittag, den dämlichen Ball mit irgendeinen komischen Schläger rumzuschießen? Nein, keiner von diesen Sozialschmarotzern kann sich das vorstellen. Und nicht zu vergessen. Die können mit ihren Kindern von früh bis abends zusammenbleiben. Der Leistungsträger hingegen muss unbedingt abends noch zu einem Geschäftsessen und das immer mit den selben Leuten. Schließlich trägt er Verantwortung, muss zig Leute mit ernähren, die in seinen Büros den lieben langen Tag in der Nase popeln und die an der Werkbank ebenso, die meinen, dass sie die Produkte herstellen, die er gewinnträchtig verkauft. Was wären sie alle ohne ihn - den Leistungsträger? Er, der im Schweiße seines Antlitzes noch nachts gegen 2:00 den letzten Martini kippen muss, alles für's Geschäft. Sein Tag endet nicht nach 8 Stunden. Er ist schließlich Leistungsträger. Er hat sein Geld wirklich verdient und sieht nicht ein, es teilen zu müssen.

(Übrigens ist das von mir nicht erfunden, sondern erlebte Wirklichkeit, als ich noch arbeiten ging)


Apropos Geld "verdient": 

HIER habe ich folgendes gelesen:
Das Vermögen des Stiefsohnes des Reichspropagandaministers Joseph Goebbels, Harald Quandt, basiert auf einem Stock, der maßgeblich im Dritten Reich erwirtschaftet oder übernommen wurde - nach Aussage der US-Ankläger der Nürnberger Prozesse auf kriminelle Art und Weise.
Harald Quandt mehrte den Besitz nach dem 2. Weltkrieg unter anderem mit einem Millionengeschäft in der Rüstung; der Produktion der Personenmine DM 31, die auch in aktuellen Krisengebieten, z.B. in Somalia, auftauchte.

Und genau das charakterisiert viele unserer sogenannten Leistungsträger:

Der da oben hat sein Geld mit KZ-Sklaven gemacht.

Der da oben hat sein Geld im Krieg gegen die Menschlichkeit gemacht, die Millionen Opfer in aller Welt gekostet haben.

Der da oben hat nach dem Krieg wiederum am Leid anderer Menschen verdient.

Der da oben hat Personenminen produzieren lassen. Personenminen, die Menschen verstümmeln.
Was ist an dem Leistungsträger?

Wieso soll der besser sein, als eine H4-Mutter? Als wir?

Was ist an dem überhaupt MENSCH?

Ich frage mich, hängen diese sogenannten Leistungsträger nicht einem Menschenbild des 3. Reiches nach? Bedauern sie es, dass es heute keine offiziellen Arbeitslager mehr gibt? Wollen Sie deshalb die Bürgerarbeit einführen? So unter dem Motto: Arbeit macht frei? Oder reagiere ich nur über?

Kommentare:

  1. Man darf davon ausgehen, daß alle Vermögen, welche über das Dach über dem Kopf und einem momentanen frei verfügbarem Kapital von sagen wir 1. Mill. Euro auf Diebstahl basieren. Auch wenn ich dafür schief angemacht werde, keiner kann real größeres Vermögen mit wertschöpfender Arbeit zusammentragen, außer ebend, andere tun es für Ihn. Die selbsterklärten Leistungsträger dürften wohl alle in diese Kategorie fallen. Die wirklichen Leistungsträger, die Müllmänner, Straßenfeger, der Handwerker, der Fließbandarbeiter, die Verkäuferin etc. das sind die Leistungsträger, und nicht Herr Ackerman(n).

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