Donnerstag, 17. Juni 2010

Was machen wir mit denen?

Die Bundesregierung hat angekündigt, eine Kommission für Konzepte gegen Altersarmut einzurichten. Gleichzeitig will sie für das Ziel der Bekämpfung der Altersarmut keine neuen Steuer- oder Beitragsmittel einsetzen.

Eine Kommission für Konzepte für dies, eine andere Kommission für das ... wieder eine Kommission ... und immer wieder werden neue ins Leben gerufen. Ach, wenn es keine Kommissionen gäbe, dann müsste doch die Regierung glatt handeln. Und das ist ja das, was sie auf keinen Fall will, wenn es um uns geht. Ab in die Kommission und dann auf die lange Bank.

Man könnte sich auf die Schenkelklopfen, trampeln und laut kreischen. Was soll eine Kommission für Konzepte gegen Altersarmut ausarbeiten, wenn keinerlei neue Steuer- oder Beitragsmittel eingesetzt werden können.

Ich sehe da nur eine einzige Möglichkeit: Schlagt die Alten tot. Eh nee, dass wäre nun wieder zu unproduktiv. Setzen wir ein bestimmtes Alter fest, dann müssen sich die verarmten Alten zu einer Verwaltungsstelle begeben zu ihrer Auflösung. Wir sind ja gar nicht so. Wir könnten eine ganze Industrie darum herum aufbauen, die dann diese armen Geschöpfe würdig auf ihr Ableben vorbereitet. Danach verarbeiten wir sie zu Soylent green, dann werfen sie wenigstens noch Profit ab und die Massen in den zu schaffenden H4-Ghettos könnten davon ernährt werden. 

Ohja, Science Fiction wird Wahrheit!

Kommentare:

  1. Steuergelder für Nutzvieh?
    Die Kids gewöhnen wir schon frühzeitig an Alkohol und Drogen. Das macht sie blöde und die Wirtschaftsmafia reich.
    Danach stecken wir sie in Arbeitslager, oder nach Gorleben, um die rostigen Fässer abzudichten.
    Wer denkt dabei noch ans Alter?

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  2. Na du erst, ich dachte, ich sei schon krass.

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  3. Wieso dachte?
    Bist ja schon voll krass und eine Steigerung ist jederzeit möglich.
    :-)

    Ich hatte mich 5 Jahre um Jugendliche gekümmert, hatte sie ernst genommen und ihnen den Respekt entgegen gebracht, den sie dringend benötigen.
    In dieser Zeit hatte ich meine Eindrücke jeden Tag mit nach Hause genommen und dies war nicht leicht für mich.
    Manchmal war ich am Verzweifeln, und immer in dem Bewußtsein, dass ich nicht viel ändern könnte.
    Ich werde allerdings auch nicht müde darüber, die Dinge in meiner Stadt anzusprechen.
    Voll krass und mit der krassen Aussage, dass in diesem Moment ein Umdenken stattfinden müsste.
    Mal sehen, wer mich deshalb noch prügeln möchte.

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