Sonntag, 11. Juli 2010

Trash

Geschmeidig soll er sein, aalglatt, ein hübsches Gesicht haben (was immer das ist), elegant sein, verkaufen können, Boulvard sein und ein Vollblutjournalist - nein, ein Vollblutjournalist ist er eher nicht. Steffen Seibert - der neue Mann, der uns den Merkel-Müll  schmackhaft machen soll.

Er ist klebrig, süß, voller Luftbläschen, er ist jung, jünger, am jüngsten, verkleistert durch Antiagingcremes. 

Er passt in diese Welt des frommen Scheins, in die boulvarisierte Welt, in die Welt der Lüge, des Betruges, des immerfortwährenden Lächelns, welches durch geschlitzte Mundwinkel erreicht wird. 
Er wird uns die nächsten Sozialeinschnitte als Honigschnitte verkaufen. Und viele werden ihn dafür mögen, in die Honigschnitte beißen und nicht einmal merken, dass sie mit "nichts" bestrichen ist.

Er wird uns die nackte Kaiserin als Model verkaufen in maßgeschneiderten, schlechtsitzenden Hosenanzügen mit viel zu großen Knöpfen und kaum jemand wird's merken.

Er soll das zuwege bringen, was Merkelsche und Co meinen, nicht zu schaffen. Den armen Schluckern einzureden, dass sie im Sinne des Grundgesetzes handeln.

Er wird sprudelig von Eigenverantwortung sprechen, süß säuseln, um uns zu erzählen, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen, weil wir so unverantwortlich gewesen wären, Kredite aufzunehmen und Kreditbürgschaften gegeben zu haben. Und viele werden es glauben. Sie werden an seinen Lippen hängen, seinen eleganten Anzug sehen, sein höfliches Wesen bemerken. Er wird der Schwiegermutterschwarm sein und unseren Untergang mit einer schwarz-gelben Schleife in Blümchenpapier verkünden. 

Er IST Deutschland.

Kommentare:

  1. Die richtigen Ratten wie der Herr K. aus H. sind schon längst weg. Das Schiff treibt antriebslos herum. Die Kapelle spielt bis zum letzten Moment Schmusesongs von Freiheit(lich Demokratischer Partei) und Dämlichkeit.Die Passagiere in der fünften Klasse kiegten gerade ein Fußballturnier serviert. Sie merken nicht, dass der Dampfer unaufhaltsam sinkt.Auch der neue Decksoffizier in der schönen ,glänzenden Uniform wird es nicht richten. Wie schrieb ein unbekannter Grafiti-Sprayer schon 1993 an das Leipziger Uni-Hochhaus ? "Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist nur übrig geblieben". Nicht für lange.

    AntwortenLöschen
  2. Hoffentlich - nicht für lange ... Schlimm wird der Weg für das "nicht für lange" für uns sein.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich, dass du kommentierst. Nur beachte bitte:

Kommentare, die rassistisch sind, Hetze gegen bestimmte Personengruppen verbreiten und im Gossenjargon angefertigt werden, sind Spam und werden von mir nicht veröffentlicht. Außerdem mache ich bei unsachlichen und nicht zur Sache gehörenden Kommentaren sowie doofem Gelabere von Trollen von meinem Hausrecht gebrauch.