Samstag, 4. Dezember 2010

Ach nee

Schiebt es doch nicht dem kalten Winter in die Schuhe, dass Menschen in der Kälte sterben müssen. Der Winter? Der ist völlig unschuldig daran. Der ist wie er ist, wenn eben Winter ist.

Dass Menschen obdachlos werden, dass Menschen sich keine Heizung leisten können, dafür kann doch der Winter nichts.

Obdachlosigkeit, Armut, das ist Werk des Menschen, genauer gesagt: Das sind die Auswirkungen des kapitalistischen Systems. Menschen werden ausgezutscht und weggeworfen und wenn sie weggeworfen sind, dann wird sich noch über sie lustig gemacht, wird ihnen die Schuld gegeben, werden sie als Versager gestempelt. 

Und ist es nicht so, dass die satten Kleinbürger munter mitmachen? Sie triefen vor Mitleid, spenden und beruhigen ihr Gewissen, was sie meist in den Schlaf geschickt haben.

In der DDR gab es auch harte Winter. Im Unterschied zu unserer freiheitlichen, rechtsstaatlichen Welt jetzt, ist in diesem diktatorischen, unterdrückerischen Unrechtsstaat niemand in der Kälte erfroren. Wir wurden alle in Wohnungen gezwungen, die auch noch warm sein mussten.


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