Sonntag, 30. Januar 2011

Schleimi hoch 3

Ich bin mal wieder bei König Tillich I. von Sachsen. Er hinterlässt wieder mal eine breite, fette Schleimspur. Er fragte bei Helmut Kohl an, ob er damit einverstanden wäre, dass ein Denkmal von ihm in Dresden errichtet werden könne.

Kohl derjenige, der ganz allein und nur mit sich persönlich die Einheit Deutschlands vollendete. Das mag wohl in den verquaxten Hirnen von Tillich I. und seiner CDU gequalstert haben. 

Nicht etwa den vielen Menschen, die wirklich etwas anderes wollten, die ihr Herzblut einbrachten um in der DDR etwas zu ändern, die im Oktober 1989 nicht daran dachten, unter die Fittiche von korrupten Politikern zu krauchen, mal davon abgesehen, ob sie ein realistisches Bild hatten. Nein, denjenigen will man kein Denkmal setzen, denn die sind zu unbequem gewesen, die hat man schon längst in die Wüste geschickt. 

Geblieben sind diejenigen, die opportunistisch ihr Mäntelchen immer nach der herrschenden Meinung gehängt haben. Geblieben ist u. a. ein Herr Tillich, der seinen damaligen Job als Stadtrat bekam, weil er in der Ost-CDU und Sorbe war. Sorbe, das war ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. Er war das Aushängeschild dafür,  die DDR-Nationalitätenpolitik positiv zu untermauern. Er ist den DDR-Obrigen in den Allerwertesten gekrochen, hat dann schnell die Seiten gewechselt, als es opportun war, um noch tiefer in die nun herrschenden Hintern zu kriechen. Das ist einfach nur widerlich.

Helmut Kohl war schlau genug, nein zu diesem Ansinnen zu sagen. Er regte eine Gedenktafel für die Menschen an. 

Kommentare:

  1. Den Tillich kenne ich nicht, scheint aber dein Lieblingsfeind zu sein.
    Ein Denkmal für Kohl? Eine zehn Meter hohe Birne?
    Da hätte ich eine bessere Idee für das Reichstagsgelände.
    Ein Hinterteil im Stars and Sripes-Outfit, vor dessem Eingang die Politiker Schlange stehen.

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  2. Das ist einer meiner Lieblingsfeinde :). Mit seiner Politik aus der Provinzstadt Dresden müssen wir Leipziger leben und das geht immer schlechter.

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  3. Tillich ist ein Arschkriecher, ohne Frage.
    Aber auch in Deiner (Helden?)Stadt liegt vieles im Argen (bin da so 1-2x/Woche).
    Mir fällt dazu gleich mal der "Tunnel" ein, der "Sachsensumpf", die verquaste Verkehrsleittechnik.....

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  4. @anonym: Da hast du 100% Recht. Da wurde Geld für die Trümmer der Uni-Kirche ausgegeben aus dem Paket der Bundesregierung für Investitionen um eine ominöse Gedenkstätte zu errichten. Habe an den OB und an die LINKE geschrieben. Man bucht das unter Demokratie ab und weil ich mich darüber aufrege, wäre ich nicht demokratisch. Das Geld fehlt dann für wirklich wichtige Dinge. Es lebe die Luschen. Was in der Landesspitze beginnt, setzt sich in den Städten fort.

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