Freitag, 14. Januar 2011

Wie jedes Jahr ...

... wird auch 2011 wieder das Königreich Sachsen zelebriert. 

OPERNBALL!

Der ist wieder mal angesagt. Dabei sind wieder die üblichen Verdächtigen, das Gesocksche, das sich wieder mal selbst beweihräuchert und die gekauften Stars. 

Opernball in der königlichen Hauptstadt ist ja pikanterweise in "Rot" gehüllt. Lustig ist, dass - wie jedes Jahr - Debütanten den Ball eröffnen. Debütanten! Es kann sich übrigens jeder dafür bewerben. Also Debütanten! 

Eigentlich sind Debütanten des Kaiserlichen Opernballs in Wien damals immer die Söhne und Töchter der feinen Herrschaften gewesen. Sie debütierten, weil sie dort frisch auf den Heiratsmarkt eingeführt worden sind.

Wofür geben die roten, sächsischen Debütanten ihren Einstand? In welche Gesellschaft sollen die eingeführt werden? 

Übrigens meinte einer der "Debütanten", dass er sehr froh wäre, dabei sein zu dürfen. Er könne dann vor all den Stars sein Können zeigen. Ist das nicht ein Brüller?

Das Fußvolk darf natürlich auch dabei sein, wie jedes Jahr: VOR der Oper. Das Fußvolk entblödet sich auch nicht beim Public Viewing dabei zu sein. Übrigens, hier an dieser Stelle meine ich, ist der Begriff goldrichtig eingesetzt.

Meine Frage: Wo bleibt das Selbstwertgefühl der Dresdner?

Kommentare:

  1. Heiratsmarkt in Sachsen?
    Das erfahre ich jetzt erst?
    Wäre immerhin eine Möglichkeit, aus Hartz 4 auszusteigen.
    :-)

    AntwortenLöschen
  2. Naja, um zu debütieren kommst halt ein bisschen spät, ich schätze so um die 200 Jahre mal ganz rund gerechnet.

    AntwortenLöschen
  3. Das ist gemein.
    Mein Alter auch noch rundrechnen.
    :-)

    AntwortenLöschen
  4. Welches Sebstwertgefühl der Dresdner?
    Vorige Woche waren 2500 von den bürgerlichen Faschisten beim "Alten häßlichen Mann Sarazin", soviel wie noch nie in Deutschland bei seinen Lesungen zu dem Buch, wo ein normal denkender Mensch nur kotzen könnte.

    AntwortenLöschen
  5. Ja, die Dresdner ... Ich habe das auch schon gehört. Die waren schon immer provinziell und jetzt kommt noch die Spießigkeit der Kleinbürger dazu, was eine gefährliche Mischung ist. Diese Mischung gehörte schon einmal zu einer festen Stütze eines gefühlten Tausendjährigen Reiches.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich, dass du kommentierst. Nur beachte bitte:

Kommentare, die rassistisch sind, Hetze gegen bestimmte Personengruppen verbreiten und im Gossenjargon angefertigt werden, sind Spam und werden von mir nicht veröffentlicht. Außerdem mache ich bei unsachlichen und nicht zur Sache gehörenden Kommentaren sowie doofem Gelabere von Trollen von meinem Hausrecht gebrauch.