Montag, 28. Februar 2011

Das Kreuz der Eltern - oder ...

Nun, da sind wohl die Gene der Sarrazins doch nicht so wertvoll, wie ein gewisser schnauzbärtiger Vater meint. Sind es eben sarrazenische Gene, wenn ich mal böse sein darf? Eben die Gene, die er gern abgeschafft haben will? Und die Erziehung im Elternhaus Sarrazin war wohl nicht so wirkungsvoll. In seinem Machwerk "Deutschland schafft sich ab" soll der Sarrazin behauptet haben, dass das Elternhaus schuldig wäre, wenn sich die sozialen Hängematten ausdehnen.

Unser Möchtegern-Wortführer S. scheint seinem Sohn selbst eine soziale Hängematte gebastelt zu haben, da dieser immer wieder im Hartz-IV-Vollzug landet.

Nun frage ich mich, was ist das für ein Vater, der in der eigenen Familie sieht, wie schnell man H4 erhalten kann und wie schwer es ist, da wieder heraus zu kommen, wenn gar meist unmöglich. 

Oder ist sein Sohn das schwarze Schaf der Familie, dem die Liebe entzogen wurde, weil er nicht so funktionierte wie Mutter Lehrerin oder nazistischer Vater. 

Was muss ein Sohn für Gefühle für seinen Vater hegen, der H4-Empfängern die Schuld an ihrer Misere selbst gibt? Der sie als unfähig und faul hinstellt?

Was sind das für Familienverhältnisse überhaupt? Wo sich Eltern von ihren Sohn abwenden, nur weil er sicherlich nicht ihren Erwartungen entspricht? Sollten Eltern ihre Kinder nicht immer lieben? Auch wenn sie keine Nobelpreisträger oder Weltmeister werden? Auch wenn sie nicht ihre Erwartungen erfüllen? Schließlich ist es das Leben der Kinder und nicht der Eltern.

Letztendlich gehen mich die sarrazin'schen Familienverhältnisse nichts an. Aber ihm gehen auch die der anderen Menschen nichts an und jemand, der sich dermaßen rassistisch verhält, darf sich nicht wundern, dass wir uns wundern, wie seine eigenen aussehen. 

Und hat sich Vater Sarrazin nur einmal in einer stillen Stunde die Frage gestellt, was er in seiner eigenen Familie falsch gemacht haben könnte? Ob er seinem Sohn vielleicht nicht die Liebe geschenkt hat, die er verdient hat?

Sollten Eltern und Kinder nicht immer zusammenhalten, auch wenn das Leben nicht immer rosig ist.

Und wieso erlaubt sich dieser Möchtegern-Ratgeber überhaupt, sich in jede Familie einzumischen? Hat er nicht mit seiner eigenen genug zu tun?

Wieso erlaubt sich dieser Braune, irgendeiner muslimischen Familie etwas von Verantwortung zu erzählen? Überhaupt irgendeiner Familie, egal welche Wurzeln sie hat? Und wieso erlaubt sich dieses Nichts über arme Familien herzuziehen, obwohl er die Armut in der eigenen hat?

Wieso erlaubt er sich das alles? Und seine Frau tutet in das gleiche Horn. Mein Abscheu gegenüber solchen Lebewesen - Menschen möchte ich die Eltern nicht nennen - steigt in Himmelshöhe und kann sie ich gar nicht in Worten ausdrücken.

Manchmal sind doch Kinder mit ihren Eltern geschlagen.



1 Kommentar:

  1. Da stellen sich sehr viele Fragezeichen.
    Der Herr S. Senior ist ja nun mal nicht unvermögend; im Gegenteil.
    Aber wahrscheinlich hat er vor seinem eigenen Sohn so wenig Respekt, wie vor dem Rest der Welt.
    Solche Menschen sind im Prinzip arme Gestalten, und definieren sich nur über Macht sowie Geld.

    AntwortenLöschen

Ich freue mich, dass du kommentierst. Nur beachte bitte:

Kommentare, die rassistisch sind, Hetze gegen bestimmte Personengruppen verbreiten und im Gossenjargon angefertigt werden, sind Spam und werden von mir nicht veröffentlicht. Außerdem mache ich bei unsachlichen und nicht zur Sache gehörenden Kommentaren sowie doofem Gelabere von Trollen von meinem Hausrecht gebrauch.