Mittwoch, 30. März 2011

Deutschland ist gut

So hört man aller Orten.

"Wir machen damit die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit zur Chefsache. Wir orientieren uns nicht an den Schwächsten, sondern an den Besten, und zwar nicht nur innerhalb Europas. Die ausdrückliche Verpflichtung ist vielmehr, sich auch an unseren strategischen Partnern, das heißt, an den Besten der Welt zu orientieren. Wir könnten natürlich Stabilität des Euros und Solidarität im Euro-Raum erreichen und gleichzeitig den Abstand zur Weltspitze immer größer werden lassen. Das ist nicht unser Ziel. Wohlstand für die Menschen, Arbeitsplätze für die Menschen in Deutschland werden nur erreichbar sein, wenn wir in Europa an der Spitze der Welt dabei sind; das ist die simple, aber unabdingbare Wahrheit."  Hier gefunden

So sieht also Merkels Wohlstand aus!

In Leipzig ist jedes 3. Kind Empfänger von Sozialgeld.

20,1 % aller Leipziger bis 65 erhielten 2009 Leistungen aus SGBII.

Reichlich 53 % des Leipziger Haushaltes waren 2010 Sozialleistungen, vor allem H4-Leistungen.

3114 Personen waren 2009 auf Grundsicherung angewiesen, davon 30 % über 65 Jahren. Seit 2003 ist diese Zahl um 70 % angestiegen.

19 % der Leipziger müssen mit einem Einkommen von 686 Euro auskommen.

Dann spricht Bürgermeister Fabian davon, dass ein Job die soziale Teilhabe und Intergration ermöglicht. Dabei ist das große Problem in Leipzig vor allem der Niedriglohnsektor. Wer bitteschön kann ein Aufstocker am gesellschaftlichen Leben teilhaben? Das bleibt sicherlich das Geheimnis Herrn Fabians.

Weiter geht's. Ich habe das heute über Thüringen gelesen. Hier in Leipzig wird sich die Situation sicherlich nicht anders darstellen und bestimmt nicht nur hier, sondern in vielen Städten Deutschlands.

Die 32 Tafeln haben im vergangenen Jahr mehr als 42 000 Menschen mit gespendeten Nahrungsmitteln versorgt, darunter waren fast 13 000 Kinder. Die Tafeln verköstigen auch eine steigende Zahl von Rentnern. Gelesen HIER

Die Lebensmittelspenden der Supermärkte nehmen ab und die Anzahl der Bedürftigen zu. Es wird erwägt Wartelisten einzuführen, bzw. sind schon eingeführt worden. 

Die Supermärkte verkaufen ihre abgelaufenen Lebensmittel lieber an Bauern, die diese an Schweine verfüttern können. 

AN SCHWEINE! 

Damit kann man noch Profit machen. Mit Menschen, die schon aussortiert worden sind - nicht!

Passend dazu die



Sie drückt die Schande Deutschlands am besten aus.

Kommentare:

  1. also: mir ist es schon lieber, wenn abfälle an die schweine verfüttert werden als wenn sie durch irgendwelche "sozialtypen" großmütig an arme verteilt werden.
    und nebenbei: abgelaufene ware, die noch gut und geniessbar war, wurde vor hartz 4 von den meisten märkten zum halben preis angeboten und fand damals auch käufer.

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  2. @Landbewohner: Nungut, das ist deine Meinung. Rentner und andere Bedürftige werden das sicherlich entscheidend anders sehen, wenn sie am Monatsende kein Geld mehr haben. In meiner Nachbarschaft gibt es genügend dieser Menschen. Es sind ja in der Regel keine Abfälle, sondern Nahrungsmittel. Ich habe auch nicht von Abfällen gesprochen. Ein vom Datum fast abgelaufener Joghurt oder eine vom Datum fast abgelaufene Wurstpackung ist noch gut zu essen. Sicherlich gibt es in Supermärkten Sonderangebote, aber ich denke, dass die Tafeln nicht halluzinieren, wenn sie sagen, dass LEBENSMITTEL und KEIN Abfall zur Schweinefütterung verkauft werden. Eine ganz andere Sache ist, dass es überhaupt Tafeln in Deutschland gibt, geben muss.

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