Donnerstag, 12. Mai 2011

Es lassen sich nicht alle, alles gefallen

Ich hatte ja schon mal einen Artikel reingesetzt über die Spitzelwut Sachsens (und nicht nur Sachsens, auf Bundesebene ebenso). Jetzt regt sich von den Vereinen gewaltiger Widerstand:

Zitat Anfang aus der Leipziger Internetzeitung:

Grüne und Initiativkreis: Leipziger Verweigerer der Extremismusklausel erfahren breite Unterstützung
von Daniel Thalheim


Mehr als 50 Vereine, Initiativen und Personen solidarisieren sich mit der Entscheidung des Soziokulturellen Zentrums Die VILLA und des Projekt Verein e.V. Conne Island, die Extremismusklausel nicht zu unterschreiben. Auch die Grünen im Leipziger Stadtrat und die Bundestagsabgeordnete der Grünen für Leipzig. Monika Lazar sowie die Grünen im Landtag solidarisieren sich mit den beiden Institutionen.

„Eine unabhängige Zivilgesellschaft stellt einen unabdingbaren Bestandteil einer lebendigen Demokratie dar. Wir betrachten die Klausel als staatlichen Eingriff in zivilgesellschaftliches Engagement“, teilt heute nachmittag der Initiativkreis LAP Leipzig mit. Zur Erklärung: Vor wenigen Wochen hat sich ein Initiativkreis LAP Leipzig gegründet, um gegen die Einführung der Extremismusklausel auf lokaler Ebene aktiv zu werden.

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Zitatende

Ich finde das höchst ermutigend.

Kommentare:

  1. Täusche ich mich, oder ist es wirklich so, daß immer mehr Leute erkennen, daß diese Flitzpiepen eigentlich unsere Angestellten sind und nicht unsere Herrscher? Wenn sich diese Erkenntnis ausbreitet, wird sich hoffentlich ein Flächenbrand entfachen, dem kein "Leistungsträger" (man beachte die Gänsefüßchen) mehr entkommen kann. Sie müssen sich ständig von uns beobachtet fühlen bei ihrem Treiben. Nur dann kann sich was ändern. Sie müssen unbedingt merken, daß wir uns nicht mehr alles gefallen lassen, wie du schon im Titel geschrieben hast.

    Schönen Abend noch! :-)

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  2. Falls der Kommentar nicht wieder auftaucht, hier ist er:

    Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Es lassen sich nicht alle, alles gefallen" hinterlassen:

    Täusche ich mich, oder ist es wirklich so, daß immer mehr Leute erkennen, daß diese Flitzpiepen eigentlich unsere Angestellten sind und nicht unsere Herrscher? Wenn sich diese Erkenntnis ausbreitet, wird sich hoffentlich ein Flächenbrand entfachen, dem kein "Leistungsträger" (man beachte die Gänsefüßchen) mehr entkommen kann. Sie müssen sich ständig von uns beobachtet fühlen bei ihrem Treiben. Nur dann kann sich was ändern. Sie müssen unbedingt merken, daß wir uns nicht mehr alles gefallen lassen, wie du schon im Titel geschrieben hast.

    Schönen Abend noch! :-)

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  3. @anonym: na, ich weiß es jetzt nicht, ob das nicht nur die löbliche Ausnahme ist. Ich würde es mir schon wünschen, dass immer mehr Leute erkennen, was das für Nullen sind.

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  4. Ich vergaß, ein anderer Verein hat zwar seine Solidarität verkündet, aber trotzdem unterschrieben, weil er unbedingt das Geld haben wollte (brauchte). Nungut, die, die nicht unterschrieben haben, benötigen das Fördergeld ebenso dringend, aber sie haben eben Güterabwegung betrieben.

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