Mittwoch, 6. Juli 2011

10 kleine Negerlein

... und da war'n es nur noch 9. Griechenland wurde schon weggeputzt. Jetzt kommt Portugal dran. Wieder einmal stuft eine Ratingagentur ein Land auf Ramsch. Es ist egal, dass es eine US-amerikanische ist. Ratingagenturen sollten nie die Befugnis haben, Länder auf Ramsch herabzustufen. Länder sind kein privates Unternehmen!

Was wird jetzt mit Portugal?

Und wieder sollen wir kleinen Leute ausgeplündert werden, die in Portugal unmittelbar und wir über unsere Steuergelder. Und die Popanze von Regierungen schauen nur zu und haben nichts anderes im Sinn, als wahrscheinlich den gleichen Mechanismus abzurufen, wie bei Griechenland. 

Und dann war'n es nur noch 8.

So frisst sich das Kapital bei der Ausplünderung der Staaten von Land zu Land. Spanien wird das nächste sein, dann Italien, dann werden osteuropäische Länder zum Fraß vorgeworfen, bis es an die reicheren Länder geht. Und die werden auch an die Reihe kommen. Das goldene Kalb ist unersättlich. Es kann zwar nichts mit dem zusammengerafften Kapital anfangen, aber es kann sich brüsten, Macht auszuüben. Macht ist der Kaviar des Lebens dieser - alles in mir sträubt sich das Wort Menschen zu benutzen - also dieser Subjekte.

Und was macht die EU? Sie geht Hand in Hand mit dem Kapital. Sie ist der Handlanger, der hervorragend von unseren Steuergeldern lebt und sie ist der Hampelmann in den Händen von einer Handvoll Leuten auf der Welt.

Das viele Geld, was diese Handvoll Asoziale in der Hand haben, bzw. auf ihren Konten ist nutzloses Geld. Geld, was immer nur Geld gebiert ohne Sinn und Verstand. 

Asoziales Geld!

Geld, was die Welt kaputt macht!

Kommentare:

  1. Die „bösen Rating-Agenturen“

    Ein „Spitzenpolitiker“ in einer kapitalistisch pervertierten Marktwirtschaft (Zinsgeld-Ökonomie), der sich über die „bösen Rating-Agenturen“ beschwert, gleicht einem Autofahrer, der die „böse Tankanzeige“ dafür verantwortlich macht, dass sein Benzinvorrat zur Neige geht. Der „Benzinvorrat“ ist das „Vertrauen der Anleger“, und ein „Spitzenpolitiker“ hat im Grunde nichts anderes zu tun, als dieses zu erhalten, damit nicht das passiert, was der „Jahrhundertökonom“ Sir John Maynard Keynes als „Liquiditätsfalle“ beschrieb: der irreversible Zusammenbruch des Geldkreislaufs und damit der gesamten Volkswirtschaft.

    Dass es in einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) keine wie auch immer geartete Finanz- oder Wirtschaftspolitik gibt, um eine Liquiditätsfalle generell zu verhindern, solange unsere seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung so ist, wie sie noch ist, weiß der „Spitzenpolitiker“ nicht, denn das hatte Prof. Dr. J. M. Keynes von der ehrwürdigen University of Cambridge wohlweißlich verschwiegen, um seine „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ verkaufen zu können. Keinem anderen Wirtschaftsexperten ist es je gelungen, die hohe Politik so gut zu beschäftigen.

    Weil aber der „Spitzenpolitiker“ schon erahnt, dass die einzig denkbare Lösung des Problems, die Natürliche Wirtschaftsordnung (Marktwirtschaft ohne Kapitalismus), alles, was wir heute als „hohe Politik“ bezeichnen, überflüssig macht, bleibt ihm vorläufig nichts anderes übrig, als über die „bösen Rating-Agenturen“ zu schimpfen. Doch verglichen mit den Flüchen, die unsere „liebe Priesterschaft“ von sich gibt, wenn man sie zurück ins Paradies befördern will, ist das Gezeter der Politiker natürlich nur ein laues Lüftchen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

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  2. @freiwirtschaftler: auch wenn es schon wieder von Ihnen hier gepostet wird, trotzdem ist es immer noch falsch. Politiker sind nur Kasperlepuppen an den Drähten der Reichen, denen fast alles in der Welt gehört. Politiker haben gar nichts zu sagen. Ziel alles sogenannten Unternehmens ist Höchstprofit und den lässt es sich heutzutage nur noch mit dubiosen Finanzierungsgeschäften machen. Geld heckt Geld ohne dass es irgendwie von Warenwerten untersetzt wäre. Handlanger der paar Leute, denen fast alles in der Welt gehört, sind u.a. auch die Ratingagenturen. Sie ermöglichen einen umfassenden Beutezug, der Staaten ausplündert, d.h. es werden die steuerzahlenden Bürger um ihr Eigentum gebracht zu Gunsten einiger Weniger, deren Geldanhäufung Macht bedeutet. Aber das ist alles bei Marx nachlesbar. Es läuft ab, wie im Bilderbuch. Keynes hat ja nicht die Systemfrage gestellt. Er wollte leider nur am kranken System herumdoktern. Das kann nicht funktionieren, würde aber das System noch ein bisschen moderater für diejenigen machen, die die Werte erwirtschaften. Aber, was rede ich: Das sind Perlen vor die Säue geworfen.

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