Donnerstag, 4. August 2011

Wir wirtschaften irgendwie, Hauptsache sparen.

Die Börsen heute im Morgenmagazin. Ist zwar eine Sendung, die Otto Normalverbraucher nicht interessieren müsste, da Otto Normalverbraucher nur mit den negativen Auswirkungen des Roulette in Berührung kommt und er selbst nichts tun kann. Aber, das war schon lustig. Die Moderatorin im Moma fragte den Börsenmann, wie es denn kommen könne, dass die Börsen immer noch nervös reagierten, schließlich würde doch gespart werden? Also weiter muss man diese Dame wohl nicht sinngemäß zitieren. Ein großes schwarzes Loch in ihrem Kopf, dort wo das Denkvermögen sitzen müsste hatte sich aufgetan.

Tja, warum wohl reagieren die Börsen nervös wenn die Staaten sich kaputt sparen, so dass keine staatlichen Investitionen mehr fließen können und dass der Normalbürger verarmt wird, dass der Binnenmarkt die Auswirkungen spürt?

Na, warum wohl? Dreimal darf jeder raten.



Kommentare:

  1. Ach, PeWi, dieses gtalke ist doch auch nur alles gquirlter Mist! Es geht doch nur um Einschaltquote und nicht wirklich um Aufklärung und von daher isses doch egal was man da faselt, Hauptsache man jemanden zu einem aktuellen Thema da.
    Und dann kommt ja da noch - wer ist denn eigentlich dieser Staat, und wo hat der denn Geld für Investitionen her? Empfehlung dazu, unter anderem, http://notgroschen.blogspot.com/p/videoseite.html, und dann Matrix - Steuervieh auf einer Steuerfarm: Das bist Du! und Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM).
    Und das einzig Wirkliche, was man tun kann um etwas an dem gesamten System zu verändern ist eigentlich nur, nicht mehr das Geld dieses Systems zu benutzen, denn wenn man das nicht mehr benutzt, dann ist mehr nicht mehr abhängig von dem System und diesem wird das Kapital entzogen mit dem es seine (Un)Wirtschaft betreibt!

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  2. Viel Vergnügen im Tauschgeschäft, obwohl ich jetzt nicht weiß, wie man an Tauschobjkete ohne Geld herangkommen soll und wie man genügend Tauschpartner bekommt, damit man auch satt wird, ohne sich einseitig ernähren zu müssen. Und gegen Steuern ist ja nichts zu sagen. Die gehören einfach zu einem funktionierenden Staat. Wir geben Geld ab, damit er für Schulen, Straßen, Krankenhäuser, Wasserwerke usw. usf. sorgt. Es müsste halt jeder etwas abgeben und nicht nur die Kleinen. Das Prinzip ist nicht falsch, nur weil es in die Schieflage geraten und ausgehebelt worden ist.

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  3. Ach ich vergaß, Gold ist nicht essbar, man überlebt nur ein paar Monate länger, soweit man genug von dem Metall hat, da dessen Wert dann gegen Null geht, wenn alle verkaufen wollen/müssen. Und ob ich ein paar Monate länger überleben wollte, bei dem Chaos, was dann ausgebrochen sein müsste ... Ich glaube nicht.

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  4. Ich will mich hier nicht mit dir streiten, aber sicher, dieses Argument mit dem, dass man das nicht essen kann kommt ntürlich immer wieder und ja, also, die RisterRente von der Arroganz, die soll mit Pfeffer und Salz garniert ne echte Delikatesse sein! ;o)

    Ach, und enschuldigung für meine Schusseligkeitsfehler!

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  5. Hallo Holger, also ich verstehe das jetzt nicht. Wie kommst du jetzt auf die doofe Risterrente? Ich habe doch davon gesprochen, dass der Staat sich arm spart, die Bevölkerung verarmt und deshalb die Wirtschaft rückgängig ist, da unsere Wirtschaft auf Konsum aufgebaut ist, ob es einen nun gefällt oder nicht und dass dadurch der Aktienmarkt nervös ist. Und die doofe Moderatorin beim Moma so bescheuert ist, dass nicht zu überblicken, dass ein armer Staat, arme Wirtschaft hervorbringt. Nur mal ganz grob vereinfacht gesagt. Nichts anderes steht in meinem Post. Von Rente wurde da überhaupt nix gesagt. Und Gold wird da auch nicht weiterhelfen, da es ja um die Wirtschaft geht, die angekurbelt werden müsste, und zwar nicht mit Sparen. Schreibe ich so undeutlich? Oder?

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  6. Ach PeWi, ich hatte doch auch nichts von Gold geschrieben, bis du es erwähnt hast und ahbe dann mit der Rente eben nur ein Beispiel gebracht, was man denn noch toll essen kann. Aber im Übrigen kann man Gold essen, gibt so einige Wässerschen in denen Blattgold enthalten ist und der Ursprung des Wiener Schnitzel war auch, dass es mit Gold panniert wurde, bis denn der König ein Verbot für diese Zubereitung für den Pöbel aussprach. Das aber nur nebenher und du hast doch im Großen und Ganzen die Richtigen Gedanken dazu aber deine Schlußfogerungen gehen meiner Meinung nach nicht weit genug, da dieses System mittlerweile so krank ist, dass da nur noch eine Totaloperation hilft.

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  7. Stimmt, Holger, kenne ich von früher, da gab es irgend so einen Schnaps mit Gold drinnen bei uns. Aber du hattest mir einen Goldlink gegeben zum "unbedingt Nachschauen", deshalb habe ich den Nachkommentar geschrieben.

    Übrigens habe ich keine Schlussfolgerungen gezogen. Ich will immer, dass jeder die Worte weiterdenkt und eigene Schlussfolgerungen zieht. Das ist mir wichtig und das sollte man niemanden abnehmen. Viele Menschen schauen das Öffentlich-Rechtliche und sehen es immer noch als das Non-plus-Ultra der Wahrheit an. Immer noch meinen viele, dass das ÖR Fakten bringt. Nur, wie verdreht die sind, darauf wollte ich wieder mal mit diesem Post verweisen. Auch in meiner Blogliste gibt es viele, die auf das ÖR schwören. Sollte also nur ein kleiner Anstoß sein, mal darüber nachzudenken, dass das ÖR heutzutage nicht so viel anders ist als das Private. Manches Mal findet man noch eine Perle, aber höchst selten. Es ging mir auch darum, wie doof heutzutage Fernsehmoderatoren sind einschließlich des Börsenmannes. Die hatten vor gar nicht langer Zeit mal einen, der die Situation an den Börsen gemeinsam mit der Wirtschaft sehr süffisant betrachtete. Leider gibt es den nicht mehr. Ich schätze, er war kurz vor der Rente und hat deshalb im Moma die letzte Zeit genutzt, Wahrheiten zu vermitteln.

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  8. Da hast du zu 100% Recht!

    ... und nun hab ich schon an mir selbst geweifelt. ich habe den Link eingestellt, der aber auf die Videoseite führt und da sollte man sich mal die beiden genannten Sachen ansehen.
    Ja, ansonsten ist es meine Seite über und um Gold, aber auch viel mehr, sorry!

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  9. Hallo Holger, Sorry is nich. Es ist schön, seine Meinungen auszutauschen, auch wenn dann mal ein paar Missverständnisse entstehen. Man muss dann hinterher nicht Sorry sagen, es sei denn, man hätte sich daneben benommen. Nun, das kann ich aber nicht erkennen. Also weiter auf fröhliches Kommentieren. Ich schreibe auch manches Mal so, dass man vielleicht nicht richtig dahintersteigt, was ich eigentlich nun will. Noch einen schönen Tag.

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