Sonntag, 30. Oktober 2011

Der arabische Frühling

Ich habe heute einen Artikel von Uri Avnery gelesen, der etwas jenseits von verschiedenen, vor allem linken, Positionen seine Ansichten zum arabischen Frühling darlegt. Er beurteilt die Vorgänge unaufgeregt und nicht mit dem ideologischen Vorschlaghammer, den ich aus DDR-Zeiten noch kenne Bist du nun für den Frieden oder nicht, der alle vernünftigen Diskussionen zunichte machte. Ich kann ihm nur zustimmen - auch wenn nicht in allen Punkten - und hoffen, dass ihm nicht auch völlige Unkenntnis vorgeworfen wird, wie das oft der Fall ist, wenn man andere Meinungen vertritt.

»Ein Blick aus der Villa

Uri Avnery

DAS TÖTEN von Muammar Gaddafi und seinem Sohn Muatasim war kein schöner Anblick. Nachdem ich sie einmal gesehen hatte, schaute ich weg, wenn sie wieder und wieder im TV gezeigt wurden – buchstäblich ekelerregend.

Das kommerzielle Fernsehen existiert natürlich, um für die Magnaten Geld zu machen, indem es die niedrigsten Instinkte und Geschmäcker der Massen anspricht. Dort scheint es einen unersättlichen Appetit auf grausame Bilder zu geben.

Aber in Israel gab es noch ein anderes Motiv, um diese Lynchszenen wiederholt zu zeigen, wie die Kommentatoren mehr als deutlich zu verstehen geben. Diese Szenen beweisen – ihrer Meinung nach – die primitive, barbarische, mörderische Natur der arabischen Völker und auch des Islam als solchen.«

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