Donnerstag, 20. Oktober 2011

Hilflos hätten sie uns gern

Hilflos sollen wir sein, uns jeglicher Willkür beugen und dazu noch dankbar unser Haupt senken, vor soviel Mildtätigkeit. So hätten sie uns gern.

Mich erreichte gerade ein eMail, die ich gern veröffentliche:


Ich schicke die Pressemitteilung vom sozialen Netzwerk "Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau.

Viele Grüße
Birgit


Die Interessen der ALG II – Empfänger sollten an erster Stelle stehen!

Wir vom sozialen Netzwerk „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“ beobachten schon eine ganze Weile den Konflikt zwischen den Verein Gegenwind e. V. Arbeitsloseninitiative Glauchau-Zwickau-Cloppenburg und dem Jobcenter in Zwickau.

Natürlich ist das Jobcenter am längeren Hebel, sie haben einfach für einen Mitstreiter von „Gegenwind“ ein Hausverbot ausgesprochen. Aber wem nützt das? Die ALG II-Betroffenen sicherlich nicht.

Sollte man nicht in erster Linie die Interessen der ALG II-Betroffenen wahren? Der betroffene Arbeitslose um den es hier bei den Streitigkeiten geht, hat durch den Beistand vom Verein „Gegenwind“ sein Recht erhalten. Das sollte an erster Stelle stehen und nicht die Befindlichkeiten des Jobcenters. Mit diesem Hausverbot will das Jobcenter doch nur den Beistand den der Verein „Gegenwind“ leistet stark einschränken.

Wir vom sozialen Netzwerk „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“ wissen aus eigener Erfahrung, dass viele Arbeitslose sich alleine beim Jobcenter verunsichert fühlen. Es gibt Bürger die panische Angst vor dem Jobcenter haben. Warum ist das wohl so? Liegt es daran, dass so viele Bescheide falsch sind? Oder haben die Betroffenen Hartz IV –Empfänger kein Vertrauen zum Jobcenter?

Aus diesem Grund sollte jeder Bürger das Recht haben, seine Personen ihres Vertrauens mit zum Jobcenter mitzunehmen. Beim Jobcenter muss man seine ganz persönlichen Daten offenlegen, ist das nicht schon diskriminierend genug? Bei jeder Kleinigkeit kann man mit Sanktionen bestraft werden. Schon der Gedanke daran, bereitet manchen Menschen panische Angst. Aber wenn dann auch noch weniger Geld auf dem Konto ist, wie man erwartet hat, ist die Verzweifelung groß.

In diesem Fall steht der Verein „Gegenwind“ mit Rat und Tat zur Seite. Die Mitstreiter arbeiten alle ehrenamtlich und haben schon viele geholfen. Man sollte den Verein „Gegenwind“ keine Steine im Weg legen, sondern dankbar sein, dass es solche Bürger gibt. Aus diesem Grund bitten wir vom sozialen Netzwerk“ Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“ das Hausverbot gegen den Mitstreiter von „Gegenwind“ aufzuheben.

Das Jobcenter in Zwickau sollte in erster Linie an die ALG II –Empfänger denken.

Soziales Netzwerk „Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau“
Birgit Kühr

Kommentare:

  1. Ich glaube ja, dass dieses System mit voller Absicht so kompliziert und undurchschaubar ist. Wenn nur die Hälfte aller Betroffenen, aus welchen Gründen auch immer, auf Leistungen, auf die sie Anspruch hätten verzichtet und sie eben nicht einklagt, ist schon wieder Geld gespart worden. Auch die Sachbearbeiter sind dann viel leichter dazu zu bekommen Unrecht durchzusetzen. Das gesparte Geld kann dann gut zur Unterstützung der ach so notleidenden Banken ausgegeben werden oder für höhere Diäten.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-diaeten-steigen-ab-abgeordnete-verordnen-sich-mehr-geld-1.1113005

    Naja, die H4 Empfänger würden das Geld ja ohnehin verjubeln und für so sinnlosen Müll wie Kleidung, Nahrung oder gar Schulmaterial für ihre Kinder ausgeben, da ist die Kohle bei Herrn Ackermann schon besser aufgehoben!

    http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wie-viel-Bonus-Josef-Ackermann-bezieht/story/29806007

    Aber der überführte Verbrecher, dem wir dieses menschenverachtende Gesetz verdanken fühlt sich auch noch im Recht, nur eben schade das sich die Realität nicht an sein Weltbild anpassen lässt. Wes Geistes Kind dieser ist kannst gut hier nachlesen!

    http://www.zeit.de/2011/41/Peter-Hartz
    http://www.zeit.de/online/2007/04/hartz-prozess-urteil-kungelei

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  2. @apache: Danke für die Links, werd ich mal lesen.

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