Sonntag, 30. Oktober 2011

Wir retten bis es nichts mehr zu retten gibt

Jetzt wird gefeiert. Uns Merkelsche soll der große Star sein, bis zum nächsten Mal. Es glaubt doch wohl niemand, dass die "Schulden"krise ausgestanden wäre. Und dieser tolle Schuldenschnitt für Griechenland. Da muss ich einfach nur kräftig lachen. Darüber wird nächstes Jahr mit den Banken diskutiert!   D i s k u t i e r t !   Wenn ich Bank wäre, könnte mir die Kanzlerin den Buckel runterrutschen. Ich würde es schon so hindeichseln, dass ich nichts verliere oder meine Verluste wieder mal vergesellschafte. 

Was wurde denn schon bei den vielen Gipfeltreffen geleistet? Nichts! Will man das Spielcasino schließen? Ich kann das nicht erkennen. Auch ich habe schon wieder dubiose Angebote für Fonds erhalten.

Was wurde stattdessen diskutiert? Sparprogramme! Man verlor überhaupt kein Wort darüber, wie die Staatsschulden zustande kamen. Von keinen Schlussfolgerungen habe ich gehört. Es ist ja so einfach, den Staatsbürgern, die keine Lobby haben, alles aufs Auge zu drücken.

Oder kann mir mal jemand vernünftig erklären, wieso eine Rente mit 67 den Euro retten könnte? Ebenso kann mir doch niemand vernünftig erklären, wie man mit der Absenkung von Löhnen, Renten und Sozialleistungen sowie der Erhöhung der Umsatzsteuern die Wirtschaft in Gang bringen könnte. Oder will man vielleicht die letzten Unternehmen an China verscherbeln? Wieso versteht eine Merkel nicht - oder will nicht vestehen - dass ohne Binnenmarkt keine Staatschulden zurückgefahren werden können. Ohne Realwirtschaft, geht die Finanzwirtschaft immer wieder und wieder baden. Es soll mir niemand mit unserer Exportwirtschaft kommen. Die müsste auch mal analysiert werden, was eigentlich dahinter steckt. Vielleicht ist es auch nur das Hin- und Hergefahre von einer verlängerten Werkbank zu nächsten. Wer weiß denn das so genau. 

Und sie plappert weiter und weiter die alte Leier, von den Schulden, die die Staaten eingefahren haben und an die nächste Generation weitergeben würden. Jeder Schuld steht auch ein Wert gegenüber. Wir vererben ebenso Werte an die nächste Generation. Nur wenn dieses Schuld-Wert-Gefüge gestört ist, bluten wir und alle nächsten Generationen. Wenn die Banken nur das Geld von uns einstecken, ohne es uns zurückzuzahlen mit Zins und Zinseszins, dann bekommen wir gewaltige Probleme. Diese Probleme potenzieren sich durch die Sparwut, die auch Investitionen für die Infrastruktur und Daseinsvorsorge kappt. Auch diese Werte dort, die wir vererbten, gehen dann den Bach runter.

Das völlige Unverständnis der Regierenden über die Organisation von Staaten und das Desinteresse von 1 % der Weltbevölkerung, die alles besitzt, einer funktionierenden Wirtschaft gegenüber, das ist der Sargnagel unserer Gesellschaft.

Kommentare:

  1. Ja und genau das ist der Grund warum ich den Leuten empfehle nicht in eine Hauptstadt zu wohnen oder zu arbeiten schon gar nicht für eine Regierung arbeiten.Lasst sämtliche Hauptstädte der Welt zu Geisterstädte werden.Verschwindet aus der Hauptstadt die für die Bürger durch Politiker,Bankster,Konzernbossen zur Gefahr werden.

    Denkt an Selbstversorgung !


    http://www.ginsterburg.de/t72f4-Die-wahre-Revolution-ist-die-Selbstversorgung.html

    M.f.G

    Habnix

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  2. @Habnix: Nerv, nerv. Ich bin gern Großstädter! Hör doch mal mit dem Quatsch auf. Auf Trolle kann ich verzichten. Wenn du dir das mal durchrechnen würdest, flächenmäßig und einwohnermäßig, wüsstest du, was du für einen Mist erzählst.

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