Montag, 23. Januar 2012

Das schwarze Sachsen

»Eine Botschaft scheint im sächsischen Wirtschaftsministerium tatsächlich noch nicht angekommen zu sein: Dass Sachsen mit seinen miserablen Löhnen in vielen Branchen mittlerweile ganz schlechte Karten hat im Kampf um den qualifizierten Nachwuchs. Da helfen auch schöne Lieder auf die Arbeitnehmerfreizügigkeit nichts. Denn Arbeitsmarkt heißt eben auch: Wer mit seiner Qualifikation die Wahl hat zwischen dem Tarif in Bayern und einem Billiglohn in Sachsen, der wäre ziemlich bescheuert, wenn er in Sachsen anheuert.«

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Eine Kleine Anfrage bringt's an den Tag: Sächsische Staatsregierung will weiter Dumping-Löhne

Sachsen steht damit sicherlich nicht allein, nur am radikalsten da, wie bei jedem anderen Thema, egal ob wir von Bildung, Infrastruktur oder ganz simpel "nur" von Demokratie sprechen. Sachsen mausert sich immer mehr zum demokratiefreien Ländchen. Wen wundert es, wenn der Ministerpräsident vorher in der DDR im Staatsapparat gearbeitet hat und für Handel und Versorgung zuständig war.  Rechenschaftspflichtig war er damals der SED und der Stasi und aufmucken gab es nicht. Kriechertum von der Pieke auf gelernt. Kriechertum gegenüber den Herrschenden, damals wie heute.