Freitag, 24. Februar 2012

Bitte Gesetzestextfest werden

Ich stehe immer da und frage mich, was muss ein Ministerpräsident noch alles für Qualitäten haben, als ein bestimmtes Parteibuch und die dazugehörigen Ellenbogen.

Ich glaube - das reicht. 

Nehmen wir meinen (nicht wörtlich - meiner ist es nicht) aus Sachsen - Stanislaw Tillich, der Quotensorbe. 

Er - das macht er wie früher zu DDR-Zeiten - nimmt Gehorsamkeit vorweg. Sachsen ist der Vorreiter für alles Schlechte in dieser Republik. Hier wird mit Freuden ausprobiert, was dann auch andere ertragen sollen/müssen. 

Die Gesinnungsschnüffelei wurde hier erweitert EHE sie von Frau Schröder so übernommen wurden. Antifaschisten wurden hier besonders verfolgt unter dem Deckmäntelchen, dass man keine Demo stören darf und sei es auch die der radikalen Rechten, die schon mordend durch unsere Republik zog. Nein, bitte nicht etwas gegen solche Demos, das gehört nicht zur Demokratie. Ziviler Ungehorsam ist kriminell.

Die besonders langen Sattelschlepper, die für Australien Sinn machen, sollen ihre Probefahrten auf sächsischen Autobahnen drehen. Man suhlt sich so gern in den Arschlöchern der Berliner Republik.

Sachsen war mit das erste Land, dass eine Schuldenbremse lebte. Mittlerweile ist die Infrastruktur fast kaputt, die Kultur ist scheintot, sogar das Gewandhaus wurde in die Mittelklassigkeit verschoben. Kultur ist nur noch das, was in Dresden stattfindet. 

Sachsen ist das Land mit den niedrigsten Löhnen. Lohndumping wird vom Land indirekt befeuert. Das ist der Weg Sachsens. Tarifverträge werden abgewürgt oder nicht bindend für Sachsen erklärt.

So, und hier kommt wieder mal der Tillich ins Spiel. Man könnte laut lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Sachsen fällt ja nicht besonders auf, Kenntnisse des Grundgesetzes zu haben. Sachsen hat überhaupt keine Gesetzeskenntnisse. Der Länderfinanzausgleich ist auch so ein Gesetz, welches ein Herr Tillich nur so von Hören und Sagen kennt, wenn er das Geld einstreicht.

Er, so sagt er sinngemäß, arbeite dafür, dass Sachsen in ein paar Jahren keine Schulden mehr habe und somit vom Nehmer- zum Geberland mutieren würde.

Schulden und Länderfinanzausgleich.

Ach Gott, wenn es doch einen gäbe und Hirn vom Himmel schmeißen täte, vor allem in die Hirne unserer Politiker. Ich glaube aber, wenn es ihn gäbe, würde das Hirn wie ein Ball von den Doofschädeln abprallen.

Der Länderfinanzausgleich ist abhängig von den Steuereinnahmen jedes Landes. Herr Tillich - das STEUERAUFKOMMEN ist wichtig, nicht, ob sie total schuldenfrei dastehen. Vom Preis der sogenannten Schuldenfreiheit mal ganz zu schweigen. Zum Steuereinkommen gehört auch der größte Batzen. Die Mehrwertsteuer! Schon gewusst. Herr Tillich? Ein armes Volk - wenig Steuereinnahmen. Und soviel Industrie ist nicht in Sachsen ansässig. Mal hier, mal dort ein sogenannter Cluster - dann Ebbe. Sachsen ist nicht nur Dresden. Nun gut, wenn man jemand aus der finstersten sächsischen Provinz ist, mutet das vielleicht so an, als ob Sachsen nur aus Dresden bestünde. 

Für mich ist es immer wieder ein Graus, zu sehen, wie unbedarft und ungebildet doch so ein Ministerpräsident sein darf. Ministerpräsidenten müssen nicht einmal Gesetzestexte beherrschen bzw. sie verstehen. Eine schwarz-braune Grundgesinnung - das reicht. Was aus einem Land wird, einem so kulturvollen wie Sachsen einmal war - das ist völlig egal.

Was treibt sich denn alles so für Gesindel auf den Regierungssesseln herum. Und dann sage noch einer: Leistung lohne sich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich, dass du kommentierst. Nur beachte bitte:

Kommentare, die rassistisch sind, Hetze gegen bestimmte Personengruppen verbreiten und im Gossenjargon angefertigt werden, sind Spam und werden von mir nicht veröffentlicht. Außerdem mache ich bei unsachlichen und nicht zur Sache gehörenden Kommentaren sowie doofem Gelabere von Trollen von meinem Hausrecht gebrauch.