Sonntag, 4. März 2012

Er will keinen Ehrensold

Nein, nicht der Wulf ist gemeint. Der muss erst noch menschliche Größe zeigen und es ist noch nicht heraus, ob er die wirklich hat. Bei dem wird zwar ne Hausdurchsuchung durchgeführt, aber er ist ehrenhaft vom Schiff in das Rettungsboot gefallen. Man hat ihn sogar gefragt, ob er mit der Hausdurchsuchung einverstanden wäre. 

Ich stelle mir das bei Lieschen Müller so vor: Sie haben ein Brötchen für 40 Cent gestohlen. Sind Sie damit einverstanden, dass wir Ihre Wohnung durchsuchen, um zu sehen, ob Sie vielleicht noch ein zweites Brötchen gestohlen haben?

Entweder habe ich einen richterlichen Beschluss oder nicht. Und wenn ich den habe, muss ich nicht erst höflich anfragen. Aber es gibt eben solche und solche Vergehen/Straftaten.

Nein, ich spreche von Horst Köhler. Er war mir nie sympathisch, aber welcher BuPrä ist das schon für mich. Geschenkt. Er war ein Buchhalter und Vertreter seiner Klasse. Was man ihm aber nicht absprechen kann, waren seine Anflüge von Wahrheitsliebe, die hin und wieder vorkamen, vielleicht aus ihm herausgebrochen sind. Buchhalter sind so. Er hat nicht lange gefackelt, als er merkte, dass er ins Gerede kam und ging. Blitzplatz. So wie Wulf es hätte machen müssen.

Jetzt verzichtet er auf seinen Ehrensold. Man muss es ihm lassen, er hat Charakter, irgendwie ...

Ich stelle mir das so vor: Damals hatte er sich gedacht: Macht doch euren Scheiß alleene ... vielleicht wie der sächsische König. Dann hat er sicherlich nach all dem Hickhack jetzt gedacht: Ich lasse mich nicht noch einmal anmachen. Ich bin auf die 200 TEUR doch nicht angewiesen. Meine Ruhe ist mir mehr Wert. Nicht noch einmal in den Schlagzeilen negativ auftauchen. Ich brauche euch alle nicht. Rutscht mir den Buckel runter. Vielleicht war es so? Vielleicht auch ganz anders. Aber irgendwie wird es schon so ähnlich gewesen sein ;)

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