Sonntag, 22. April 2012

Hype dagegen - dafür - das Betreuungsgeld

Also ich mag sie nicht - unsere sogenannte Familienministerin. Wenn sie ihre Augen aufreißt und total naiv in die Welt schaut und nicht begreift, dass diese Welt völlig anders aussieht als ihre kleine, umschlossene, ghettoisierte. Nur, was ich nicht begreife, ist das Getöse gegen das Betreuungsgeld. Da wird in meinen Augen ohne Sinn und Verstand gewettert. Die SPD meint gar, dass das Betreuungsgeld gegen den Bildungsgedanken stünde.

Fein: Bildung für Einjährige und Zweijährige. Mit 3 können sie sowieso in den Kindergarten gehen. 

Sollen jetzt Einjährige mit chinesischen Vokabeln dem Wirtschaftsleben angepasst werden? Oder bekommen Zweijährige jetzt Wirtschaftsfloskeln vorgespielt, auf dass die sich fest in deren Gedankenbahnen brennen?

Warum vergisst man dazu zu sagen, dass das Betreuungsgeld für Kleinkinder von 0 bis 3 Jahre gezahlt werden soll.

Ich bin Befürworterin von Kindergärten, da ich finde, dass eine Gruppenerziehung in einem gewissen Zeitrahmen sich positiv auf das Heranwachsen von Kindern auswirkt.

Babys gehören aber m.E. zur Mutter - ohne wenn und aber. Und nur im Ausnahmefall, sollte ein Kleinstkind zur Betreuung weggegeben werden. Gerade zwischen 0 und 3 ist es wichtig, dass Familienbindungen aufgebaut werden.

Herdprämie ist Unsinn! Es sei denn, man scheinheiligt darüber, dass nun junge Mütter nicht arbeiten gehen können. Arbeiten als Sinn des Lebens? Arbeiten als billige Zeitarbeitskraft oder Teilzeitkraft, weil dass die Industrie will? Und das auf Kosten der Babys? Was anderes schwingt doch nicht in der Empörung mit, so im Hintergrund. Die ökonomisierte Mutter könnte es wagen, nicht mehr einem Arbeitgeber als Profiterwirtschafterin zur Verfügung zu stehen.

Noch einmal: Das Betreuungsgeld soll für Kinder von 0 bis 3 Jahre gezahlt werden. Kleinstkindern!

Ob man dieses Geld nicht besser für die Kindertagesstätten zur Verfügung stellen sollte, steht auf einem völlig anderen Blatt.