Freitag, 5. Oktober 2012

Wir müssten gar nicht ...

... wir in Deutschland lebenden. Wir wollen aber einen Nebenjob. Eigentlich sind wir hoch qualifiziert und gehen einer tollen Arbeit mit anständiger Bezahlung nach, aber da Arbeit eben unser Leben ist ... drängt es uns förmlich danach noch abends zu putzen oder Bier an irgendwelche Tische zu tragen. Nein, nein, brauchen tun wir das nicht. Wir sind nicht arm. Wir wollen nur keine Überstunden machen, auf die wir Lohnsteuer und Versicherungsleistungen zahlen müssen. Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen dann doch lieber, statt zu forschen, Klos putzen.

So meint es zumindest die sogenannte arbeitsmarktpolitische Sprecherin der grün angestrichenen FDP.

Mein Gott, wie weit weg ist eigentlich so eine Politiker-Tussi vom wirklichen Leben. Wem gefällt es denn, neben einem Job, noch einen zu haben und noch einen. Es gibt ja Menschen, die bis zu 3 Jobs am Tag machen und der Tag hat 24 Stunden. Und der Monat ist immer noch kürzer als das Geld in der Geldbörse. Die hasten von einer Arbeitsstelle zur nächsten. 

Sieht das die Grüne vielleicht als sportliche Bewegungstherapie an? Damit man schön schlank bleibt, wie man heute zu sein hat? Wielange wird das ein Mensch durchstehen können? Wächst nicht die Anzahl der psychischen Erkrankungen in Deutschland?

Was soll denn der Mensch noch alles machen?

Kinder kriegen, und möglichst 3 Stück an der Zahl, aber mindestens 2. Diese sofort in Kinderkrippen weggeben, schließlich soll gearbeitet werden hier. Aber zack, zack, zack ... Wer wird sich denn auf der faulen Haut ausruhen wollen!

Mehre Jobs in der Woche.

Flexibel bis hin zur Verknotung, die kaum noch auflösbar ist.

Und das alles bis mindestens 70.

Danach bitteschön ins Grab fallen und das ebenso zack ... zack ... zack ...

Hier stellt sich Deutschland ein Armutszeugnis aus. Es zeigt, dass sehr viele Menschen nicht mehr wissen, wie sie ihren Unterhalt bestreiten sollen. Die Kosten-Nutzen-Rechnung für Menschen.

Aus Menschen wird Arbeitsvieh.

Ein trauriges Land.