Mittwoch, 7. November 2012

7. November

95 Jahre Oktoberrevolution in Russland. Da heißt es vielleicht einmal innehalten und nachzudenken. Wieso kam es zu dieser Revolution und warum scheiterte sie letztendlich und in seinem Gefolge das ganze sozialistische Lager. 

Und warum haben wir uns die ganze Idee vermießen lassen, obwohl die Idee eine gute war und ist. Wieso heben wir nur die Fehler der Idee hervor und nicht seine Vorteile? Ist der Mensch vielleicht nicht in der Lage seine Egoismen zurückzustellen für ein Miteinander? Wieso will Mensch ausgebeutet werden und verleugnet noch diesen Umstand? Weil er shoppen kann? Nur die paar Fragen ganz am Rande, die vielleicht zum Nachdenken anregen könnten, falls man nachdenken möchte.

Zwei Buchtipps aus unterschiedlicher Richtung und unterschiedlicher Sichtweise zum Thema Oktoberrevolution.

1. "Wie der Stahl gehärtet wurde" von Nikolai Ostrowski. 


Ich musste dieses Buch in der Schule lesen und habe es gehasst. Dann las ich es noch einmal kürzlich als eBook und fand es geschichtlich doch sehr interessant. Man muss nicht mit dem Helden und seiner Handlungsweise immer konform gehen, aber es zeigt sehr schön die Verhältnisse im zaristischen Russland und wie es zur Revolution überhaupt kommen konnte und mit welchen Schwierigkeiten und Hindernissen die neue Republik kämpfen musste.

2. "Sturz der Titanen" von Ken Follett

Das Buch gibt es auch als Nicht-DRM-eBook in der epub-Version bei Weltbild und ist 1 EUR teurer als auf der elitären Kindle-Version von amazon. Hier bei Weltbild Ist auch direkt beim Verlag erhältlich.

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Ken Follett (seine Bücher sind ohne DRM, was mir sehr sympatisch ist) schreibt über Europa kurz vor und während des 1. Weltkrieges. Bastei-Lübbe sagt: Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.

Zum 7. November mache ich vor allem auf die Zustände des alten Russland aufmerksam, die Ken Follett aus einem andere Blickwinkel als Ostrowski beschreibt und verständlich machen, warum es zur Oktoberrevolution kam.



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