Montag, 12. November 2012

Ich sehe eine große Gefahr

Merkels Blutspur zieht sich durch ganz Südeuropa. Tote in Griechenland, in Portugal, in Spanien ... kürzlich stürzte sich eine Frau aus Portugal aus dem Fenster, weil sie zwangsgeräumt werden sollte. Das soll nun unser Europa sein? Ein Europa, deutsch dominiert, mit einer Grausamkeit, gegen Normalbürger praktiziert. Es ist nicht unser Europa. So eins brauchen wir überhaupt nicht. 

Ich stehe wirklich immer fassungslos vor der Politik der Hetäre der Wirtschaftsbosse.

So wird im Wirtschaftsforum, was Portugal mit Merkel bei ihrem Besuch abhält, um Aufträge gebettelt, um Investitionen, als ob die einen Wirtschaftsaufschwung brächten. Wohin sollte denn exportiert werden? Und wer soll in Portugal die Waren kaufe können? So wird nur ein Land erniedrigt und gegen die Wand gedrückt. 

Niemanden tut es gut, gegen die Wand gedrückt zu werden. Irgendwann platzt den Gemobbten und Gedemütigten der Kragen und er reagiert aggressiv.

Was alle aufhorchen lassen sollte, ist der Protest des portugiesischen Militärs gegen gegen das Spardiktat, das Merkel über Portugal und Europa verhängt hat. Das portugiesische Militär hat sich auf die Seite des Volkes gestellt, egal ob einfacher Soldat oder Offizier. Die Gefahr eines Militärputsches liegt in der Luft. Und ... solange ist es noch nicht her, dass das faschistische Portugal durch eine bürgerliche Demokratie abgelöst wurde. 

Überall dort, wo es schlimme soziale Verwerfungen gibt, überall dort erstarken rechte und nationalistische Kräfte. Überall dort, wo ein Volk verarmt wird, ist die Gefahr sehr groß, dass eine faschistische Regierung an die Macht kommt oder sich an die Macht putscht. Das hätten wir dann auch Merkel zu verdanken. Sie scheint es darauf anzulegen.

Übrigens, ich würde dieser "Dame" mal einen Vorschlag machen. Nach ihrer Lesart soll gespart werden und alles wird gut. Die Staatsverschuldung wäre dann vom Tisch und es gänge auch wieder mit der Wirtschaft aufwärts. (So blöd kann man sein ...)

Mein Vorschlag: Wir streichen den Südeuropäern das gesamte Einkommen. Die Ernährung übernehmen Suppenküchen. Wäre das nicht etwas, Hosenanzug? Nun müsste der große Knall kommen und es würde mit der Wirtschaft wieder aufwärts gehen. Das wäre doch die Endkonsequenz aller Sparbemühungen. Oder?

Ups, wo ist denn dann das bisschen Wirtschaft, was noch da ist, hin? Keiner benötigt Wirtschaft mehr, weil keiner mehr einkaufen gehen kann. Wir haben zwar den defizitären öffentlichen Nahverkehr und den Fernverkehr eingestellt und das Geld dafür eingespart. Kann ja eh keiner mehr damit fahren. Und nun? Kein wirtschaften mehr. Das heißt auch keine Steuern mehr. Das heißt, wir benötigen auch keine Finanzbehörde mehr. Wir haben wieder Geld eingespart, bekommen aber auch keins herein. Wir müssen die gesamte Bevölkerung alimentieren. Wir geben Geld noch und nöcher aus ohne Einnahmen zu erhalten. Wo soll nun Wirtschaftwachstum herkommen? Von einem anderen Stern?

Okay, das ist überspitzt. Aber ist es nicht dem ähnlich, was heute die südeuropäische Normalbevölkerung erdulden muss?


Kommentare:

  1. Diese Politik ist absurd. Man kann Politiker alles Mögliche unterstellen, und das zu Recht. Aber blöd sind sie nicht. Deshalb verstehe ich auch nicht, was in Europa abläuft. Das Ganze hat System, ich komme nur noch nicht dahinter, was damit bezweckt werden soll. Wenn die Länder mit ihren Menschen am Ende sind und die Gesellschaften zerfallen, nützt es nicht einmal mehr den paar Reichen.
    Gerade habe ich im Radio gehört, dass rechtsextreme Ansichten in Deutschland zugenommen haben, und das stelle ich leider auch in meinem Umfeld fest.

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    1. Ein bisschen blöd sind sie schon, denke ich. Da sie in einer völlig anderen Welt leben, irgendwie in einen Paralleluniversum. Die paar Reichen denken, dass ihnen sowieso nichts passieren wird. Aus der Geschichte wird ja nie gelernt. Ich billige es nicht, aber viele Menschen klammern sich, weil es ihnen entweder wirklich schlechter geht oder weil sie es kommen sehen, dass es ihnen schlechter gehen wird, an irgendwelchen nationalistischen Scheiß. Fundamentalismus gibt es meist in armen Gesellschaften und Nationalismus gehört auch mit zum Fundamentalismus. Ob nun Gott, Allah oder Deutschland? Alles eine Sauce. Und immer wird damit argumentiert, dass die anderen faule Hunde wären und uns nur ausssaugen würden. Ich verstehe das nicht. Auch in meinem Bekanntenkreis ist das so. Da kann man reden wie man will. Die denken, die würden mehr bekommen, wenn der Döner an der Ecke nicht mehr da wäre. Ich verstehe die kleinen Menschen nicht mehr. Ich verstehe nicht, warum sie das nicht endlich kapieren, wie die Oligarchen uns verscheißern. Ist doch eigentlich ganz einfach zu verstehen. Wem nützt es. Die Frage muss sich jeder stellen.

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    2. @frei-blog du verstehst nicht wo das ganze hinführt? Schau mal hier. www.recentr.com da wirst du alles erfahren. Lass den Fernseher abgedreht da bekommt man nur Lügen aufgetischt. Wir bewegen uns auf eine Globale Diktatur hin. 1990 hat es Bush Senior schon erwähnt. Niemand wollte hören. Er nannte es New World Order. Darfst auch Googlen. Wir kommen diese NWO immer näher. Es wird Zeit das WIR alle aufwachen. Ich meins ernst. Das alles wurde schon vor Jahren gesagt, und niemand wollte hören. Vielleicht wollen jetzt endlich mal die Leute hören.

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  2. Hallo PeWi. Lange nichts von mir gehört. Jetzt gehts weiter. Und zwar zum Plan B der Wissenmanufaktur. hHer wird so ziemlich alles erklärt, warum, wieso weshalb.
    'Es deckt sich mit den Erkenntnissen aus meinen nun mittlerweilen 7 jährigen Recherchen. Nachfolgend eine Kurzbeschreibung.

    Würde der Staat, das Volk, wie es ihm eigentlich zustände, sein Geld selber aus der Luft schöpfen, und dieses ungerechtfertigte Monopol nicht den Privatbanken überlassen, hätte der Staat keine Schulden.

    Unser Geldsystem ist darauf ausgerichtet, die Menschen zugunsten der Eliten zu versklaven. Mit dem ESM wurde dieses Versklavungssystem von der BRD auf EU Ebene gehoben.

    Der Euro ist das Instrument dazu. Europa wird gerade in eine Bankendiktatur transferiert.

    Die Politiker fürchten den Zusammenbruch des jetzigen Geldsystems wie der Teufel das Weihwasser. Aus gutem Grund. Ist nämlich erst mal das Geldschöpfungsmonopol von den Privatbanken zum Staat gewandert, bräuchten wir alle keine Steuern mehr zu bezahlen.

    Diese Umstellung auf ein anderes Geldsystem wäre für die Menschheit so enorm wichtig, bedeutet es doch eine Abkehr von Willkürherrschaft, Machtmissbrauch und sinnloser Kriege.
    Wir könnten dann nämlich mit unserem Geld eine wirklich lebenswerte Welt erschaffen.

    Dagegen kämpft Merkel & Co.

    Wir werden von Verbrechern regiert und sollten endlich aufhören, diese auch noch zu wählen.

    Ich bin gerade dabei, das kollektive Bewußtsein dahingehend zu initialisieren und zu vermehren.
    pedrobergerac

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    1. ... und eine rechtsradikale Strömungen kommen den Banken sowieso nicht in die Quere.

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