Mittwoch, 30. Januar 2013

Bildung und Kultur war gestern

Der Grimme-Preis (bis 2010: Adolf-Grimme-Preis) ist ein Fernsehpreis und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernsehsendungen in Deutschland. Er wurde nach dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks, Adolf Grimme (1889–1963), benannt.

Vergeben wird der Preis jährlich vom Grimme-Institut in Marl. Seit 1964 würdigt es damit Produktionen und Fernsehleistungen, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“ (Statut des Grimme-Instituts). Der Preis wurde vom Deutschen Volkshochschulverband (dvv) gestiftet. (Wikipedia).

Für den Grimme-Preis ist dieses Jahr das "Dschungelcamp" vorgeschlagen worden.

... die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können.


Was sagt uns das?

Es ist vorbildlich an die niedrigsten Instinkte der Spezies Mensch zu appelieren. Sie nicht zu bilden, sondern zu verbilden.

Es ist toll, irgendwelche selbsternannten Promis in stereotypische Rollen schlüpfen zu lassen, um geistloses Gequatsche, Gezänk u.ä. über den Fernsehschirm flimmern zu lassen. Am besten wäre es, wenn vor laufender Kamera jemand sterben würde. Das wäre das Sahnehäupchen auf dem Dreck. So muss der arme Zuschauer mit sogenannten Nervenzusammenbrüchen erst einmal vorlieb nehmen.

Hervorragende mediale Nutzung ist es, wenn irgendwelche Doofis Ungeziefer essen müssen und sie es auch machen.

Soll uns das vielleicht sagen: 

Seht her Leute, was die können, könnt ihr auch. Wichtig ist - entgegen der heiligen Thesen der Veganer - ihr esst hochwertige tierische Proteine. Steaks sind umweltschädlich und sollten nur noch den Reichen vorbehalten sein. Ihr könnt genausogut Raupen essen. Die sind CO2-neutraler zu züchten und zwar auf kleinstem Raum. Ihr rettet damit die Umwelt.

Und seien wir mal ehrlich, solch umweltbewusste Bildung breiter Massen, das muss schon mit einem Preis ausgezeichnet werden. Was sind Goethe und Schiller daneben schon ...
 

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