Dienstag, 27. August 2013

Zwischenbemerkung: Nichts Neues im Westen

Als Obama von der Roten Linie sprach, die der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien darstellen sollte, war klar: Die USA wollen bomben. Es war nur noch eine Frage der Zeit. Es war eine Einladung an die Assadgegner: Na tötet endlich Frauen, Männer, Kinder mit Giftgas. Was ziert ihr euch denn noch.

Großbritannien und Frankreich werden als Kriegstreiber vorgeschickt, Obama tut so, als überlege er noch ein wenig und dann kann es losgehen. Wieder einmal.

Man lügt heutzutage nicht mal mehr, es reicht die Behauptung, dass Assad Chemiewaffen eingesetzt hat. Punkt! Man behaupte das nur immer mit dem Brustton der Überzeugung in einer Nato-konzertierten Aktion und schon ist man im angeblichen Recht. Völkerrecht? Das war gestern! Heute herrscht das Diktat der Milliardäre!

Niemand spricht von den Satellitenbilder, die das Gegenteil nahelegen. Störend! Der Westen will bomben. 

Der Westen fühlt sich wohl in Gesellschaft von Schlächtern, Kopfabhauern, Terroristen. Die will er unterstützen.

Der Westen fühlt sich wohl in der Gesellschaft derer, die vorgeben "Religions"kriege zu führen, die diejenigen abschlachten, die nicht auf den Punkt genau das denken, was diese "Gottes"krieger denken. 

Eine feine Gesellschaft, die sich der Westen da ausgesucht hat. Kriminelle!

Gleich und gleich gesellt sich gern, heißt es doch so schön. Also: Kriminelle unter sich. Die einen sind es mit dem Gewehr, die anderen mit ihrem Geld. Man versteht sich so unter Räubern. Man spricht die gleiche Sprache. 

Wirklich?

Der Westen meint nur, dass diese Kriminellen in Syrien ihre Sprache spräche. Ein Irrtum, wie im Irak, in Afghanistan, in Lybien und anderswo.

Aber der Westen muss ja nicht lernen. Schließlich soll die Rüstungsindustrie erblühen. Ein Krieg verspricht fette Dividente. Ein Krieg verspricht für einige Wenige viel, viel Geld. War make Money! Die Staatsschulden muss dann der einfache Mann, die einfache Frau abtragen. Warum sind diese auch nicht Milliardäre geworden. 

***

PS: Wie ich las, erwägt Obama einen Kurzkrieg. Okay. Nichts von Blitzkriegen gelernt? Er sollte doch mal öfter in die Geschichtsbücher dieser Welt schauen. 






Kommentare:

  1. "Kurzkrieg" ...
    Die allgemeine Verharmlosung sowie die Rechtfertigungen für einen weiteren Krieg sind einfach nicht mehr zu ertragen. Dass wir durch diesen sogenannten "Kurzkrieg" einen Weltkrieg riskieren, scheint niemanden in der Politik zu interessieren. Wie verkommen müssen unsere "Leistungsträger" (Allmachtsfantasierer) sein, ihre Atomwaffen endlich einsetzen zu können.
    Ich stelle hiermit eine einfache und kindliche Frage: Wem nützt Macht und Reichtum, wenn es nichts mehr gibt, als eine sterbende Welt?

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  2. @frei-blog: Mit Weltkrieg beginnt das Verdienen erst mal richtig. Man wird nicht gleich mit den großen A-Bomben kommen, kleine zielgerichtete tun es auch und räumen das Land von den Unnützen. Ein paar Überlebende gibt es in dieser Kategorie immer, die dürfen dann den Reichen den Popo wischen. Dieselben werden in schönen grünen Enklaven leben. Sämtliche Endzeitfilme werden Wirklichkeit werden. Erst wenn die Asozialen merken, dass niemand mehr da ist, der Felder bestellt oder andere Dinge herstellt, werden sie vielleicht aufwachen. Dann wird es zu spät sein. Aber Denken in Zusammenhängen war noch nie Sache der herrschenden Klasse. So sehe ich das.

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  3. Die Kriegspropaganda läuft auf Hochtouren. Für Kerry steht schon fest, dass Assad der Giftgastäter ist. Das obwohl die UN mit den Untersuchungen noch gar nicht begonnen hat. Ich versuche die tagesaktuellen Syriennachrichten weitestgehend zu ignorieren und nur Sachartikel zu lesen.

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  4. http://www.youtube.com/watch?v=J1wbUUnPUB0

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  5. http://www.youtube.com/watch?v=J1wbUUnPUB0

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  6. @marty: Das mache ich ebenso. Nur durch die Nachrichten im Fernsehen wird man immer wieder auf die Meinung unserer Regierungsbanden aufmerksam gemacht. Ich hatte ja fast die deutschen Patriot-Raketen (schon der Name ist Neusprech) in der Türkei vergessen. Jetzt bekommen die ihren Sinn. So war es schon von Anfang an vorgesehen. Aber verwunderlich ist das nicht. Zum Kapitalismus gehört Krieg.

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