Donnerstag, 26. September 2013

Eine kleine Zwischenbemerkung zum DGB

Satire war gestern. Heute = Realsatire. Da fällt einen wohl nichts mehr ein:

Der DGB meint, dass nun Frau Merkel für die Würde der Arbeit, für gerechte Löhne und so weiter und so weiter eintreten würde. Jetzt - nach der Wahl. Jetzt - ohne FDP. 

Wie muss man sich das vorstellen: Liebe Frau Merkel, bitte ... bitte ... bitte. Wer arbeitet, soll auch genügend essen, sich ein iPhone leisten, ein Auto und was weiß ich nicht noch sonst etwas. Bitte ... bitte ... bitte ... keine Werksverträge mehr, keine ausufernde Leiharbeit ... bitte ... bitte ... bitte. Wir wollen auch ganz brav sind. Sind doch Sozialpartner. Stimmt's? Bitte ... bitte ... einen Mindestlohn, der keine Armut im Alter erzeugt ... Nein, so war das nicht gemeint, 8,50 reichen uns schon. Bitte ... bitte ... bitte ... keine Rente mit 70, mit 68/69 geht's auch. Nicht, dass wir das laut sage würden. Verstehen Sie uns bitte ... bitte ... nicht falsch. Wir sind doch Sozialpartner. Stimmt's?

Der DGB, die Ewiggestrigen, die noch nicht begriffen haben, dass es die alte Bundesrepublik nicht mehr gibt.

Um seine Rechte muss man kämpfen - ohne wenn und aber! 

PS: Witzig, witzig! Ich las gerade, dass in den großen Unternehmen die Gewerkschaften auf Augenhöhe mit den Unternehmern verhandelten - Sozialpartnerschaft eben. Kann man eigentlich in der H.-Böckler-Stiftung so weltfremd sein? Grenzt das nicht derweil schon an Dummheit? Wurden nicht X Gehaltskürzungen dank Gewerkschaft den Arbeitnehmer aufgedrückt, nur dass der Job ein weiteres Jahr durchhält? Zum Schluss wurden die Jobs IMMER abgebaut, die niedrigeren Löhne führten zu niedrigerem Arbeitslosengeld und drücken natürlich auch den Rentenanspruch. Das ist eine recht einseitige Sozialpartnerschaft.

Mensch Gewerkschaft! Wach doch endlich auf und komme in die Gegenwart!





 



Kommentare:

  1. sollte jeder "Deutsche" sich ansehen und anhören:

    http://www.youtube.com/watch?v=gz2Gu8W8wEM

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  2. diese gewerkschaften wissen schon , was sie da tun. leider haben das aber die mitglieder noch nicht begriffen.

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