Mittwoch, 14. Mai 2014

Ostdeutsche Fußballfans sind meschugge

Statt sich zu freuen, dass man in Leipzig besseren Fußball geboten bekommt als die hinterletzte Liga, werden Hassmärsche veranstaltet. 

Sicher, die Mannschaft von RB Leipzig ist eine Red-Bull-Mannschaft. Na und? Viele andere Sportler gehören ebenso zum Red-Bull-Team. Vettel ist auch ein Red-Bull-Mann. Wo liegt also das Problem?

Das Problem wird u.a. auch in der fehlenden Tradition gesehen? Fehlende Tradition? Na ich spinne doch wohl. Was haben uns gerade in Ostdeutschland denn nun Traditionen gebracht? Wo sind andere Vereine hin verschwunden? Wem hat je die Tradition der DHfK interessiert? Niemanden! Sie wurde abgewickelt.

Ich habe z.B. nie mitbekommen, dass der SAP-Fußballverein Hoffenheim solche Hasstiraden entfachte, obwohl auch er keine Traditionen hatte und SAP durchaus auch in Waldhof Mannheim hätte investieren können. Und das Eisstadion in Mannheim, von SAP gesponsert, wurde auch angenommen ohne zu mosern.

Ohne Moos ist eben nix los. So einfach ist es heutzutage in der Sportwelt! Vielleicht verstehen einige Ostdeutsche die gesellschaftlichen Verhältnisse heutzutage immer noch nicht.  Traditionen gewinnen eben keine Titel, steigen nicht auf oder was weiß ich nicht noch alles. 

Oder RB Leipzig liefert nur einen Vorwand um Auszurasten und Schlägereien anzuzetteln, sich grün, blau und blutig zu schlagen, wobei die Hasser nicht mal alle aus Leipzig kommen. Und wo bleibt dann der Sport?

Wieso ist der FC Bayern so gut? Knete, Knete, Knete und nochmals Knete. Tradition ist zweitrangig. Wer kein Geld hat, kann nicht in gute Spieler investieren, kann keine Gewinne einstreichen und keine Meisterschaften gewinnen.

Und ja, der Sport ist ein Sklavenmarkt. Dort herrscht das Kapital. Nur, wir wollten doch die Marktwirtschaft. Haben nicht gerade seit ungefähr Ende Oktober/Anfang November 1989 die Menschen für diese Marktwirtschaft in Leipzig demonstriert? Sie wollten Konsumgüter. Die haben sie nun. Und die B-Seite der Marktwirtschaft kostenlos dazu. Wer A sagt muss eben auch B mitnehmen. So einfach ist das.


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