Montag, 27. Oktober 2014

Wirtschaft so dämlich wie die Regierung

... oder auch andersherum ... beide am gegensätzlichem Ende. Dass der Mittelstand ebenso doof ist, wie die DAX-Unternehmen, ist mir dabei ein Rätsel. Okay, das meine ich nicht wirklich. Ein Rätsel sollte es zwar sein, aber bei dieser Mittelstandsunternehmerschaft mit IQ 50 muss man nichts anderes erwarten.

Da greint der Mittelstand über die beiden Reförmchen der Regierung:

1. Die angebliche Rente mit 63, die sowieso nur einen unerheblichen Teil von Menschen betrifft - zumindest die abschlagsfreie. Die Mittelstandsindustrie betrifft es auch eher selten, da Menschen mit 63 nur noch marginal am Arbeitsmarkt und in den Unternehmen auftauchen und 

als 2. die des Mindeslohnes von schlappen, ärmlichen 8,50, der nicht heute sondern erst übermorgen eingeführt werden sollen.

Der Mittelstand, sollte sich einfach mal fragen, warum er schlechte ökonomische Daten vorzuweisen hat. Die schlappen 8,50, die sowieso erst übermorgen wahrscheinlich gezahlt werden müssen, sind es nicht. Eigentlich sollte der Mittelstand darauf drängen, dass die Arbeit"nehmer" ein ordentliches Geld für ihre geleistete Arbeit erhalten. Ordentlich ist, wenn am Monatsende nicht den Kit aus den Fenstern gegessen werden muss, also weit oberhalb von H4. 

Wer in aller Welt sollte denn die Leistungen eines Mittelstandsbetriebes in Anspruch nehmen, wenn nicht Arbeit"nehmer" mit genügend Spielraum in der Geldbörse zu finden sind. So viele Millionäre und Milliardäre gibt es in Deutschland nun auch wiederum nicht, dass alle Mittelständler von denen leben könnten. 

Wer kann sich schon z.B. einen Handwerker leisten, wenn er Niedriglöhner ist oder gar H4 bezieht? Geht das nicht in den Schädel der Mittelständler hinein? Bei 8,50 die Stunde wird sich an der Einnahmesituation der Mittelständler nichts groß ändern. Und nicht einmal das gönnen sie ihren eigenen Mitarbeitern?

Lt. heutiger Nachricht sind die durchschnittlichen Einkünfte der Arbeit"nehmer" gesunken. Das wurde im Zusammenhang mit der Rentenerhöhung im nächsten Jahr kund getan. Man redete sich mit Schwerbeschädigten heraus, die mitgezählt werden. Nunja, jemand muss ja dran Schuld sein, und dann immer die Kleinen und diejenigen, die sich nicht wehren können.

Dass die Wirtschaft keinen Lichtstreif am Horizont sieht, daran ist sie selbst schuld. Sie hat die Marionetten in der Regierung gedrängt eine Agenda 2010 unters Volks zu bringen. Sie will die Produktion nur noch in den Ländern ausbauen, die für ein Appel und nen Ei produzieren - die eigentlich das auch nicht können - sondern für diese miesen Löhne produzieren wollen.

Die Wirtschaft setzt Leiharbeiter en masse ein, zwingt die Menschen für wenig Geld bei ihnen zu arbeiten, in dem sie die Gewerkschaften korrumpiert und Stimmung gegen Streiks und Lohnerhöhungen macht. 

Wer in aller Welt soll den Müll, der produziert wird, denn kaufen? Die meisten Länder in der Welt haben die Masse ihrer Bevölkerung verarmt oder in Armut gelassen. Diese Menschen sind froh, wenn sie sich etwas zu essen kaufen können. Für viel anderes reicht es nicht. Sie haben viele Menschen in die Schuldknechtschaft geführt, die nun auch rumrudern, um einen Monat mit ihren paar Euronen zu überstehen. 

Wer soll kaufen? Und daraus folgt: Wer will da noch investieren?

Und warum sollten die Steuern der Unternehmen gesenkt werden? Dadurch entstehen auch nicht mehr Käufer. Und nur die interessieren!

Wieso sind die Herrschende so dämlich, sich einer Angebotsökonomie hinzugeben? Wenn angeboten wird, wird auch Kauflust geweckt? Lust vielleicht, aber ein wirkliches Kaufen? Wohl eher nein. 

Womit sollen die angebotenen Dinge gekauft werden?

Millionen von Menschen, die an den Schaufensterscheiben ihre Nasen breitdrücken und das Angebot bestaunen?  Zu mehr reicht es leider nicht.

Haben die  Angebotsökonomen wirklich noch eine IQ von 50 oder ist er noch geringer?

Wohl eher ja!



 


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