Dienstag, 14. Oktober 2014

Ab in die Anstalt

Ich krieg mich nicht mehr ein!

Mein "Lieblingsminister" der sich Wirtschaftsminister nennt, hat wieder einmal für ihn weise Worte gesprochen. Gabriel und weise Worte?

Selbst bei der Bundesregierung ist jetzt "schon" angekommen - und das bedeutet viel, wenn es sogar dort bemerkt wird, dort in der Dysonsphäre - dass das Wachstum in Deutschland eingebrochen ist. 

Eingebrochen? Aber nicht doch! Ein gewisser Herr Gabriel hat das zwar auch festgestellt - es blieb ihm ja nichts anderes übrig - aber die Schlussfolgerung daraus ist wieder hörenswert.

Das Wachstum sei zwar eingebrochen, aber - und jetzt kommt es (!) - die Konjunktur in Deutschland sei ungebrochen. Und, was uns noch hoffnungsvoller stimmen soll: Der Binnenmarkt wäre stabil und die Beschäftigung so was von hoch, dass Gabriel vor Freude hüpft! Kann er überhaupt noch hüpfen?

Nun erkläre mir das mal jemand. Das Wachstum ist eingebrochen. Das bedeutet, dass viel weniger hergestellt wird, als erwartet worden ist. Wenn das Wachstum eingebrochen ist, dann sollte doch auch die Konjunktur stottern, wenn nicht - wenn man denn ehrlich wäre - die Konjunktur sogar baden gänge. Und was heißt denn, dass der Binnenmarkt stabil sei? Stabil im Gewinnrückgang? So kann man natürlich auch einen Binnemarkt sehen. Es könnte von den Unternehmen natürlich auch auf Halde produziert werden. Dann gäbe es eine gute Konjunktur, wenn man sich das rosarot malt. Nur, wer soll dann die auf Halde produzierten Waren kaufen? Das berühmte kleine, grüne Marsmännchen vieleicht? Wollen die Amis nicht vielleicht gerade deshalb bemannt zum Mars fliegen? Hält die Weltwirtschaft noch bis zu diesem Zeitpunkt durch? Eher nicht, denke ich mal.

Und dann kommt noch so ein Widerspruch. Halten wir mal fest, das Wachstum ist eingebrochen. Wenn das Wachstum eingebrochen ist, produziere ich natürlich auch nicht so viel und brauche daher nicht so viele Arbeitskräfte, als bei Vollauslastung. Wie verträgt sich dann dieses Wachstumloch mit Gabriels Meinung, dass der Arbeitsmarkt saugut wäre. Da muss ich natürlich wieder damit kommen - meine Standardantwort: 24 Menschen arbeiten auf einem Arbeitsplatz pro Tag. Man kann das noch weiterspinnen: 24 Menschen mal 5, das sind 120 Menschen pro Arbeitswoche. Da Mensch schon nicht mehr arbeitslos gilt, wenn er 1 Stunde pro Woche arbeitet, ist die Arbeitslosigkeit fast verschwunden ;) 

Oder glaubt Herr Gabriel etwa der Statistik in Kurzform, wie er sie sich wohl nur anschaut. Hinterfragt er nicht wenigsten einmal seine Sätze, die er rosarot herausblubbert? Will er nicht einmal wirklich glaubwürdig sein? Okay, die SPD ist nie glaubwürdig und die Regierungen sind auch nie glaubwürdig, also 2 x unglaubwürdig. Das kommt so ungefähr hin. 


Oder ist das nicht schon der Auftakt für die neue Agenda 2020? Schließlich hat eine Gruppe junger "Christdemokraten" Einschnitte in die Sozialleistungen gefordert, damit die Wirtschaft wieder florieren könne. Ja, ich weiß, der IQ dieser jungen "Christdemokraten" wird noch niedriger als der der Regierung sein. Oder haben die sich schon mal ernsthaft gefragt, wer den ganzen Konsummüll dann noch kaufen soll? Schon jetzt stellt sich diese Frage in vielen Familien. Ist diesen Youngstern irgendwie entgangen, dass zu einem Angebot auch Kaufkraft gehört, damit Gewinn realisiert werden kann? Wahrscheinlich ist der IQ bei denen nicht viel höher als 50 oder so, sonst würden sie mal endlich ihren Mund halten.

Ich würde mich schämen, so einen Müll unter die Leute zu bringen. *g* Und genau deshalb würde ich niemals in eine Regierung gewählt werden oder hätte in einer Partei nie ein hohes Amt. Die niedrigen IQ's wollen untereinander bleiben.