Sonntag, 20. September 2015

Milch- und Honigquelle gesucht

Wo hat Deutschland seine Milch- und Honigquelle versteckt? Kennt das Versteck nur - tja, wie soll ich Merkel bezeichnen? - die Raute? Haben das 1 % der Oberen nur Zugang zu dieser Quelle? Ist sie eingezäunt? Nur mit einem Zauberspruch zu erreichen?

Mich treibt viel mehr eine andere Frage um. Wie kommt es, dass sich plötzlich Millionen Menschen aus Flüchtlingslagern aufmachen, um nach Deutschland zu kommen? Wenn ich Verschwörungstheoretikerin wäre, dann würde ich vermuten, dass es ein geheimes Aufrufzeichen dort gab. Alle Leiter von Flüchtlingslagern haben sich abgesprochen, ihre Flüchtlingslager aufzulösen und deren Insassen in einer konzertierten Aktion nach Deutschland zu schicken. Als man damit begann, holte man sich das o.k. von Merkel, die die Arme weit öffnete. Und, wie sagt es sinngemäß mein Rollenspiel, wer die Arme weit öffnet ohne die Augen ist blind und wird untergehen.

Ich hasse es, wenn ich der FDP recht geben muss, die sagt, dass die Durchsetzung rechtsstaatlicher Grundsätze keine Nazi-Forderung sei. Irgendwer muss doch mal die B-Seite der Jubelparty ansprechen.

Nun erörtere mir mal jemand glaubhaft, wie man einer halben Million Menschen (bloß mal die Zahl angenommen, es werden mehr sein), sagen wir mal ein einem Jahr, die deutsche Sprache erlernen lassen will. Wir bräuchten dafür Zimmer, was sicherlich noch das kleinste ungemach wäre, Lehrer und Geld. Viele Lehrer! Viel Geld! Und wenn die Sprachkurse Sinn ergeben sollen, müssten es Lehrkräfte sein, die eine Deutsch-für-Ausländer-Qualifikation haben. Die gibt es aber nicht in genügender Anzahl. Deutschlehrer gibt es aber auch nicht in genügender Anzahl, zumindest nicht welche, die wir auch zu bezahlen gedenken. Die ausfallenden Unterrichtsstunden der Schulkinder wegen Lehrermangel sprechen eine berede Sprache. Okay da fällt nicht nur Unterricht wegen fehlender Deutschlehrer aus - geschenkt. Was wird aus der Bildung unserer Kinder, wenn in den Klassen Kinder sitzen, die - wenn überhaupt - nur arabisch schreiben können? Man kann das aber auch andersherum fragen. Was soll aus einem syrischen Kind werden, dass nur arabisch schreiben kann und ohne deutsche Sprachkenntnisse in eine deutsche Grundschule hineingeworfen wird? Tun wir diesem Kind ein Gefallen mit unserer Gutherzigkeit?

Wie ich jetzt las, müssten 90% der Flüchtlinge erst auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Was heißt das? Erst einmal eine Menge Geld. Deutschkurse habe ich schon angesprochen. Es bedeutet auch, dass Berufsbildung, Weiterbildung oder überhaupt erst Bildung den Menschen angeboten werden müssen. Zwingend. Die Gelder für die Weiterbildung von unseren nicht wenigen Langzeitarbeitslosen wurden zurückgefahren. Will man nun die Flüchtlinge auch in sinnlose Bastelkurse schicken? Müssen unsere Langzeitarbeitslosen nun auf Weiterbildung verzichten, damit andere diese Kurse belegen können, die noch nie einen Cent Steuern oder Versicherungsbeiträge in das System eingezahlt haben?

Auch hier andersherum gefragt. Was tun wir den Tausenden von jungen Männern an, die ohne Bildung hier herkommen, erwarten, dass sie arbeiten können, ein Mercedes kaufen, ein Haus besitzen? Was tun wir diesen Menschen an? Sie werden nichts davon erhalten. Was wäre die Folge für diese Menschen? 

Gutherzigkeit ist keine Gutherzigkeit mehr, wenn die äußeren Bedingungen völlig anders sind. Da wird Gutherzigkeit zu einem Verbrechen an den Menschen, die zu uns kommen und die schon hier sind.

Diese Frage wird dezent verschwiegen. 

Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, was mit den hier schon jahrelang lebenden Menschen mit migrantischem Hintergrund wird, wenn das Pulverfaß explodiert? Keiner wird mehr darauf achten, ob diese Menschen schon jahrelang hier arbeiten, ihre Steuern bezahlen, ihre Versicherungsleistung. Die Unterscheidung steht nicht auf der Stirn geschrieben. Ich hoffe, dass ich mich täusche.

2,5 Milliarden EUR will Schäuble einsparen. Das heißt, dass was an Infrastruktur in den Städten jetzt schon unterfinanziert ist, wird noch weiter auf Verschleiß gefahren. Das betrifft nicht nur die Straßen. Das wäre vielleicht noch das kleinste Übel. Wir sparen dann noch mehr bei Bildung und auch Kultur. Und wenn ein Volk an Bildung und Kultur immer mehr spart, verliert ein Volk seine Zukunft, weil es keine Vergangenheit und keine Gegenwart mehr hat.

Es sollen Flüchtlingsambulanzen eingerichtet werden. Die zu uns kommenden Menschen haben sowieso schon die Ansicht, dass man hier ein kostenloses Gesundheitssystem erwarten kann.

Wer bezahlt das alles? Es wird uns erzählt, dass die Menschen Krankenkassenkarten erhalten sollen und die Leistungen darauf werden von den Kommunen geleistet. Machen wir uns noch einmal klar, dass 2,5 Milliarden EUR eingespart werden sollen. Woher wollen die Kommunen jetzt das Geld für die Arztleistungen hernehmen?

Jeder von uns zahlt Versicherungsleistungen für den Fall von Krankeit. Mittlerweile gibt es soviele Selbstzahlerleistungen, dass man kein armes Schwein sein darf, um seine Krankheit wirklich kurieren zu können. Andererseits haben wir Normalos aus den gesetzlichen Krankenkassen es schwer, bei Fachärzten in einem angemessenen Zeitraum (und der ist bei nicht 4 Wochen) einen Termin zu erhalten. Auch bei akuten Krankheiten kann man abgewiesen werden. Wer sich dann zur Notaufnahme in eine Klinik eines Krankenhauses begibt, darf dann einen halben Tag und länger darauf warten, betreut zu werden. Es gibt Zuzahlungen noch und nöcher und die Beiträge zur Krankenversicherung steigen vielfach. Wenn man dann das Unglück hat, am Ende des Monats einen Arzt aufsuchen zu müssen, kann damit konfrontiert werden, dass der Arzt sein Budget an Leistungen schon überschritten hat, so dass wir nicht die erforderlichen Medikamente, wenn sie etwas teuer sind, erhalten können. Ich hab das selbst schon erlebt. 

Nun will man Flüchtlingsambulanzen einrichten und die Menschen kostenlos dort behandeln. In Zeitalter von Smartphone wird sich die Saga "Kostenloses Deutschland" weiter verbreiten. (Denn so arm sind 99% der Flüchtlinge nun auch wieder nicht. Schließlich laufen sie mit Smartphones herum. Kostenlos bekommt man die aber auch nicht. Surfen und telefonieren kostet etwas. Ich frage mich manches Mal, woher diese Menschen, die einen unter Tränen die schauerlichsten Geschichten erzählen, das Geld dafür haben.)

Hat man sich schon einmal gefragt, welche Signale an die Einwohner unserer Städte und Gemeinden damit gesendet werden? Hat sich schon mal jemand von den Jublern und Flüchtlingsfrühstückern gefragt, wer das viele Geld aufbringen soll? hat sich schon mal jemand die Frage gestellt, welche Parteien den Flüchtlingsreibach machen?

In den Medien (mit wenigen Ausnahmen) wird ein Jubelbild von Deutschland gezeichnet. Ein Bild des Wir-schaffen-das-! wird verbreitet, obwohl die Kommentarspalten der Zeitungen ein völlig anderes Bild zeigen. Die meisten Kommentatoren denken ernsthaft über die Folgen nach, die ein Zuzug von dermaßen vielen Menschen für das Land bedeuten wird.  Sie sind keine Rechten, keine Rassisten, keine Nazis, obwohl sie immer von anderen dazu abgestempelt werden. Soll ein Sarrazin recht behalten? Wollen wir das?

Die FDP (ich hasse es, das zu sagen), mahnt eine wirkliche Diskussion über die Folgen der Flüchtlingswelle an. Zwischenzeitlich übernehmen diesen Part die Braunen. Wollen wir das so? Wollen wir zum Schluss des Ganzen in einem wirklich durch und durch nationalistischen Deutschland aufwachen? Wollen wir wie Ungarn sein? Ich meine damit nicht deren Grenzregime.

Übrigens denke ich - verschwörungstheoretisch - dass alle Flüchtlingsroutenländer sich diebisch darüber freuen, endlich mal den Deutschen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Diesen Rechthabern, nach deren Pfeife alle tanzen sollen, die anderen die Gesetzeslage erklären und selbst keine einhalten. Es wird nicht verschwörungstheoretisch sein.  
    



Kommentare:

  1. In Hamburg haben sich gerade die sog. Beschäftigungsträger (die, die seit Jahren 1 €-Jobber in die Betriebe als Gratis-Arbeitskräfte vermitteln und sich mit Betrieben die Gelder der BA teilen) öffentlich beklagt, dass ihre Flüchtlings-Arbeit - natürlich ausgeführt durch eben jene 1 €-Jobber - nicht angemessen in den Medien gewürdigt wird.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass der Chef der BA, Frank Weise, der das Hartz4-System, einschließlich der 1€-Jobs, seit Jahren in diesem Land zu Gunsten der Unternehmer und zum Elend der Betroffenen durchpeitscht,

    dass dieser Mann nun auch die "Flüchtlingsbehörde" mit übernimmt, dann bekommt man vielleicht teilweise eine Antwort auf die Fragen, WER sich nun um all diese Zugereisten kümmern wird und wie und wohin das alles bezahlt werden soll.

    Ich vermute, die "Beschäftigungsträger" reiben sich schon die Hände und können es kaum abwarten...

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  2. http://www.proasyl.de/de/presse/detail/news/pro_asyl_zum_gesetzesvorhaben_der_bundesregierung/

    Wenn das durchkommt, werden von den Millionen von Flüchtlingen warscheinlich ganz schnell nur noch Tausende übrig bleiben und die werden dann von denen übernommen, die auch an den Erwerbslosen verdienen, s.o.

    Was mit den vielen Abgewiesenen passiert, interessiert dann vermutlich Niemand mehr.

    Krasse Zeiten...

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  3. @Bel: Jedes Land kann nicht unendlich viele Leute aufnehmen. Wenn man die Rückführungsquote der bis jetzt nicht anerkannten Asylbewerber sich anschaut, muss kaum jemand Angst haben, dass er zurückgeschickt wird. Nur das alles ändert nichts an der Tatsache, dass wir niemanden einen Gefallen tun, weder uns, noch den Flüchtlingen, wenn wir alle aufnehmen. 7 Mrd. soll es nur für Flüchtlingslager geben - EU-weit. Habe ich jetzt schon mal etwas davon gehört, dass z.B. in Jordanien jemand ein Flüchtlingslager besucht und dort etwas für die Menschen tut? Wir werden das nicht stemmen können! Die Erwartungshaltung der Menschen, die zu uns kommen ist eindeutig viel zu hoch. Und was passiert dann, wenn deren Erwartungshaltung nicht erfüllt wird? Schon jetzt sind die Braunen im Aufwind.

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  4. Du hast ja völlig Recht, denn SO wie die Dinge jetzt liegen, können wir das nicht stemmen, völlig unmöglich und ich glaube auch, dass es kein Zufall ist, wie diese vielen Flüchtlinge hier reinströmen, sondern durchaus so gewollt ist.

    Ganz krasse Zeiten also jetzt und die kommenden ebenfalls, für uns und für die Flüchtlinge noch mehr. Unglaublich...


    In einer zivilisierten, menschen-würdigen und aufgeklärten Gesellschaft hingegen könnte man jetzt einfach völlig sicher sein können, dass es in dieser Situation

    – falls es denn überhaupt dazu käme –

    sofort in großen Mengen genug Geld, Mittel und Manpower freigesetzt würden, um den Zugereisten hier zu helfen

    UND vor allen Dingen aber auch, in ihren Heimatländern die Verhältnisse umgehend wieder zu lebenswerten zu machen, ganz egal wie und was es kostet.

    Denn es ist ja nicht so, dass kein Geld da ist…

    Jetzt hingehen muß man hier völlig absurderweise obendrein Angst haben, dass von den Wahnsinnigen, die hier bestimmen, eben genau KEINE Extra-Mittel, Reichen-Steuern, umgeschichtete Gelder, Manpower, Wissenschaftler, alle längst überfallige Verbesserungen dort vor Ort, usw., usw. bereit gestellt werden,

    sondern stattdessen wieder die ohnehin viel zu mageren Haushalte der hiesigen Kommunen und Städte herangezogen werden, die Ministerien belastet, wie es gerade schon geschieht

    und möglicherweise demnächst sogar noch die Sozialgelder wie Renten, Hartz4, Grusi, etc. belastet und gekürzt werden.

    Und das alles völlig ohne Not, denn es wäre gar nicht nötig, es IST genug Geld da, wenn man es denn wollte.

    Ich verstehe es wirklich nicht…

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  5. @Hallo Bel: Ich weiß jetzt nicht, ob wirklich genügend Geld vorhanden ist. Dass man den Reichen nicht ans Leder geht, ist logisch, da die den Staat für sich okkupiert haben und die Richtung bestimmen. Da wird nichts gehen. Viele sagen, dass bei der Bankenrettung Milliarden verpulvert worden sind. Ich denke aber, dass das eine völlig andere Schiene ist. Das Geld für die, ist virtuelles Geld. Keiner könnte je dieses Geld dinglich in einen Geldkoffer tun, weil es gar nicht vorhanden wäre. Hier dagegen, ist wirkliches Geld gefragt. Geld, was man auch in einen Aktenkoffer dinglich tun kann. Es gibt keine aufgeklärten Gesellschaften. Wir leben in einer Zeit, die uns zurück in die Feudalwirtschaft mit anderem Vorzeichen und anderen technologischen Bedingungen geführt hat. Das Geld, was der Staat ausgibt, hat er erst durch Steuern eingenommen. Und ob es wirklich soviel ist, dass man es in einen Geldkoffer dinglich legen könnte, möchte ich stark bezweifeln. Vieles ist auch nur virtuell da. Anderes ist schlicht und ergreifend nicht da, weil die Buchhalter getrickst haben. Es gibt ja auch nicht wirklich die sogenannte schwarze Null (die sowieso Müll ist), weil es zuviele Schattenhaushalte gibt. Unser tolles Wirtschaftswachstum bezieht sich ja auch nicht auf wirkliche Arbeit. Die Finanzwirtschaft ist z.B. darin vertreten oder die Schattenwirtschaft. Unsere, im Vergleich zu Resteuropa niedrige Arbeitslosigkeit,ist ja auch nur eine erschwindelte. Die meisten Arbeitsplätze sind Teilzeit. Da werden doch schon 30 Stunden pro Woche als Vollzeit gezählt, wenn ich mich jetzt nicht arg irre. Ab 1 Stunde pro Woche ist man nicht mehr Arbeitslos. Ergo, gibt es weniger Steuern, die wir kleinen Leute zahlen und - was wichtiger ist - auch weniger Beiträge unserer Sozialversicherungen. Da nun das Steuerrecht so ist, wie es ist, könnte man nur an den Stellen einsparen, wie z.B. BER, S21, anderer Prunkbauten, beim Fußball, keine Kirchenfinanzierung oder bei der Bundeswehr. Das wird aber auch nicht geschehen, weil z.B. Brot und Spiele weiterlaufen müssen. Dafür muss der Steuerzahler halt bluten. Beitragsbemessungsgrenzen abzuschaffen, geht auch nicht von heute auf morgen. Dazu müssten Gesetze geändert werden, wo Lobbygruppen sich wehren würden. Das dauert. Wir Steuerzahler sind dabei, wenn wir amerikanischen Finanzkonzernen ihre entgangenen Gewinne zahlen müssen, wo sich u.a. Kommunen verzockt haben. Das ist ohne TTIP auch jetzt schon so. Das virtuelle Geld wanndelt sich dann schnell in wirkliches Geld, da die Kommunen dann nicht mehr investieren können. Ob das Geld wirklich so da ist? Ich bezweifle das. Die schiere Anzahl der Flüchtlinge ist das Problem. Obwohl es ja eigentlich keine Flüchtlinge mehr sind, da sie nicht aus Kriegsgebieten kommen. Die hatten sie ja schon hinter sich gelassen. Man sollte auch nicht allen traurigen Geschichten glauben, da die genau wissen, wie man auf Tränendrüsen drückt. Ostdeutsche erzählen auch bis heute Märchen darüber, wie sie unterdrückt worden sind und was für Widerstandskämpfer sie waren. Auch ich habe gelogen, als ich einen Arbeitsplatz im Westen von Deutschland bekommen wollte und ihn dann bekam. Man wusste eben,was man sagen musste, um Mainstream zu sein. Ich wäre dafür, dass man in den Flüchtlingslagern Geld reinfließen lässt. Das ist billiger, als unseren sozialen Frieden zu zerstören. Da wird zwar auch nicht ganz funktionieren, weil die Menschen der Ansicht sind (habe ich bei meinen Reisen schon so oft gehört), dass wir in Saus und Braus leben von Albanien über Nahost und Nordafrika. Und jeder hat uns komisch und ungläubig angesehen, als wir sagten, dass wir uns keinen Mercedes leisten können. Jedenfalls kann es so nicht weitergehen. Das Pulverfass geht irgendwann in die Luft.

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  6. Ich bin auch sehr, sehr besorgt und auch völlig sicher, dass unser Leben und Gesellschaft, wie wir es bis heute kennen, nun komplett verändert und umgestellt und niemals mehr sein wird, wie vorher.

    Ob zum Guten oder Schlechten ist schwer zu sagen und als Pessimist denke ich natürlich sofort negativ, aber völlig anders wird es auf jeden Fall.

    Mir gefällt, was Jochen Hoff in duckhome.de heute schrieb, denn es macht Hoffnung, dass es mit dieser Veränderung auch anders gehen könnte, wie ich auch gestern schon schrieb.

    Mit friedlichen Mitteln und ohne besondere Anstrengungen könnte man die Gesellschaft/Planet verändern zum Wohle aller,

    aber natürlich...SO wie die Dinge hier derzeit stehen, wird das kaum möglich sein, wie du ja auch schreibst.

    Neue Denkanstöße und ein wenig Hoffnung sind aber erlaubt und mehr als nötig, damit sich die Dinge zum Guten bewegen.

    http://duckhome.net/tb/archives/13840-Natuerlich-schaffen-wir-dass,-nur-nicht-mit-Merkel-und-Co..html

    Alles Gute für Dich!

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  7. Hi Pewi,

    Theoretisch (!) wäre das alles kein Problem:

    Der BRD entgehen durch Steuerhinterziehung geschätzt 100 Milliarden Euro pro Jahr.Würden alle Deutschen ihre Steuern korrekt bezahlen, könnte die Regierung damit 80 Prozent der Gesundheitskosten begleichen. Oder die Staatsschulden abtragen -
    in gerade mal 13 Jahren. Die jährlichen Ausgaben für Hartz-IV, rund 30 Milliarden im Jahr, ließen sich zusätzlich stemmen.

    Die reichsten 10 Prozent aller volljährigen Personen verfügten im Jahr 2007 über 61,1 Prozent des gesamten Vermögens.

    Gäbe es vernünftige Vermögens- und Erbschaftssteuern, wäre es ein leichtes, das Geld dafür aufzubringen.
    Das Geld ist nämlich vorhanden, aber eben nur bei einigen wenigen Superreichen konzentriert.
    Und was die damit anfangen sieht man am sog. "Kapitalmarkt" und dessen Krisen von denen eine die andere Jagd und für deren Bewältigung immer wieder die restlichen 90% der Bevölkerung
    herhalten müssen.

    LG, Frank

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  8. Hallo Frank, theoretisch schon. Aber Theorie ist nicht gleich Praxis. Wir müssen IMMER davon ausgehen, wem gehört Deutschland. Das ist die Grundfrage des Staates. Wo Marx recht hat, hat er recht. Die Antwort auf diese Frage beantwortet schon alles. Es wird keine vernünftige Vermögens- und Erbschaftssteuer geben, es wird niemand (außer Alibifunktion) geben, der die Steuerhinterziehungen der Superreichen ahndet. Es wird nichts geben, was das Vermögen derjenigen schmälern könnte, die alles besitzen. Ich muss immer wieder darauf hinweisen, dass der Staat immer das Instrument der herrschenden Klasse ist. Der Krupp-Clan wird nie und nimmer damit einverstanden sein, das ein Cent seines Vermögens an die geht, die nur Arbeitsvieh für ihn sind, die er nicht achtet. Nur so als Beispiel. Wir müssen das nur erkennen und uns nicht die Augen verschließen lassen, weil wir mal aller paar Jahre Kreuzchen machen dürfen. Auch wenn denen das Geld zum Maule wieder herauskommt, sind sie der Meinung, dass nur sie es verdienen. Wir müssen uns doch damit beschäftigen, wie es ist und nicht wie es sein könnte. Und somit müssen wir damit zurechtkommen, dass das wenige Steuergeld auf viel mehr Köpfe aufgeteilt werden muss. Die Gewinner sind nur diejenigen, die noch mehr Profit aus den armen Leuten, die zu uns kommen schlagen können. Die Fähnchenschwenker dagegen werden bezahlen müssen. Irgendjemand muss es ja und da das 10% dafür ausfällt ... Naja mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt werden. Im Prinzip ist alles richtig, was du sagst, aber die Wirklichkeit sieht halt anders aus.

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  9. Sahra Wagenknecht: "Die Folgen westlicher Politik"

    https://www.youtube.com/watch?v=iEG69YmwDQM

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