Samstag, 7. November 2015

Bildung ist das Wichtigste. Oder?

Selten so gelacht. 

Nun kommt der erste Offenbarungseid. Im Zuge der Flüchtlingskrise und der Integration sollten in Deutschland die Bildungsstandards in Schule und Ausbildung gesenkt werden, so meinte es zumindest unser jetziger Innenminister. Mal ganz davon abgesehen, dass hier die Bildung den Ländern untersteht, würde mich es nicht wundern, wenn dieses Ziel eingehalten werden würde. Zumindest das schaffen wir.

Die Flüchtlinge sind eine prima Ausrede. Wenn man die Bildungsstandards senken will - kurzfristig für 1 bis 2 Jahre - wie er meinte (als ob das einzuhalten wäre) - muss man keine neuen Lehrer in Größenordnungen ausbilden und vor allem keine EINSTELLEN und somit auch bezahlen. 

Ich frage mich natürlich, wie tief der Bildungsstandard noch gesenkt werden soll. Schon mit der deutschen Rechtschreibung stehen Schüler auf Kriegsfuß und vielen Lehrern ist das auch piepegal. Noch tiefer? Naja, wenn man meint ... Ich bin froh, in der DDR in die Schule gegangen zu sein und dass mir dort denken gelehrt worden ist.

Wohin soll das führen? Ganz einfach.

Die staatlichen Schulen werden immer mehr verkommen. Baufällig sind ja heute schon sehr viele. In den einzelnen Stadtbezirken und Kommunen werden die staatlichen Schulen die Ghettoschulen werden.

Zielstellung ist, denke ich: Flächendeckende Privatisierung der Bildung. Privatschulen - das haben die bestimmt im Hinterkopf - sollen ausgebaut werden. Wer will denn seinen Kindern so eine minimale Bildung, wie sie anscheinend de Maizière vorschwebt - zumuten. Und wer glaubt, dass dies nur für 1 bis 2 Jahre gelten sollte, der glaubt auch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und den Klapperstorch.

Das beinhaltet natürlich auch ein Förderprogramm für Versicherungsgesellschaften. Versicherungen werden angeboten werden, damit viele das dann anfallende Schulgeld für ihre Kinder bezahlen können. Dann sollen die Eltern nur hoffen, dass es keine Niedrigzinspolitik mehr gibt.

Wer das dann nicht kann. Wer nicht in der Lage sein wird, Versicherungsprämien zahlen zu können, den seine Kinder haben halt Pech. Sie landen dann im Almosensystem oder in Tagelöhnerarbeit.

Die Flüchtlinge? Schöner Vorwand. Für irgendetwas müssen die Massen ja gut sein. Weshalb sollen denn alle integriert werden, wenn sie angeblich Bürgerkriegsflüchtlinge sein sollen? Ich denke nicht, das Merkel und Co wirklich einen an der Klapse haben. Denen ist es schlichtweg egal, ob nun unser Land sich immer mehr spaltet. Im Gegenteil. Viele verschiedene Gruppen im Land, das ist doch Gold wert. Jede Gruppe gegen jede Gruppe. Wer würde dann noch auf die Idee kommen, etwas gegen die Krupps oder Kraus-Maffeis zu unternehmen? Jeder schlägt sich gegen jeden um einen billigen Arbeitsplatz. Jeder schlägt sich gegen jeden bei den Tafeln um Lebensmittel. Jeder muss gegen jeden seine Ellenbogen ausfahren, um sein tägliches Leben meistern zu können.

Könnte es für die Herrschenden den paradiesischer sein?




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