Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Arbeitsverweigerin

Wer im Berufsleben steht, muss einem Arbeitgeber zur Verfügung stehen und arbeiten. Falls er nicht Willens ist, zu arbeiten, wird er entlassen. Arbeitgeber wollen Leistungsträger und keine Faulenzer! Arbeitnehmer werden schließlich auch durch den Arbeitgeber bezahlt. (egal, wie man darüber denkt)

Das gleiche gilt auch für die Bundeskanzlerin von Deutschland. Wir als Bürger sind ihre Arbeitgeber. Ihr Gehalt wird von UNS bezahlt. Sie hat also ihre Arbeitskraft voll und ganz den Bürgern in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Leider können wir ihr nicht kündigen, wenn sie sich weigert, ihre Arbeit zu machen.

Diese Arbeitsverweigerung der Kanzlerin zieht sich jetzt schon viele, viele Monate hin. Sie tourt durch Europa und durch die Welt auf unsere Kosten und macht für ihre eigentliche Arbeit - ihren Amtseid zu erfüllen - nichts. Sie schaukelt ... ach wer weiß, was eine Kanzlerin an sich so schaukelt, wenn sie in ihrem Büro sitzt und vor sich hin gähnt.

Wir schaffen das! Das ist der einzige Satz in verschiedenen Versionen, der über ihre Lippen kommt. Das "WIE" und "mit welchem Geld" - Pause. DAS wäre ihr eigentlicher Job, ihre Arbeitsaufgabe! Wie will sie das schaffen, ganz konkret. Wer muss was bezahlen, wie werden sich die Steuern entwickeln, wer soll die ganzen Wohnungen in diesem Jahr bezugsfertig hinstellen, wo sollen dieses Jahr die fehlenden Lehrer herkommen, wer gibt den Leuten in diesem Jahr einen Job, der ihn vom Amt unabhängig macht und ... und .., und ... 

Es ist der Job der Kanzlerin, das "Wir schaffen das" zu untersetzen!

Dies macht sie NICHT. Sie verweigert die Arbeit und läuft nur blubbernd durch die Lande. Was wollte sie z.B. in Bayern? Hätte nicht eine SMS gereicht, um zu sagen, dass sie nichts ändern will? Musste sie noch sinnlos Kosten aufhäufen, in dem sie nach Bayern fährt wegen nichts und wieder nichts? Einfach so, mal Winter in den Alpen zu erleben - oder wie?

Die ersten Windböen kommen schon. Schäuble startete einen Versuchsballon, die Autofahrer wegen der Flüchtlinge abzocken zu wollen. Europaweit wird er das nicht schaffen, weil Europa sich zurücklehnt und die dummen Deutschen hämisch belacht. Aber nach 2017?

Ein Vertreter einer AOK hat klipp und klar gesagt, dass die Beitragserhöhung gebraucht werden würde, wegen der Flüchtlinge. Das sollte niemanden verwundern oder gar dazu hinreißen lassen, dass das nur ein Vorwand wäre, die Beiträge zu erhöhen. Ein Teil wäre vielleicht sowieso gekommen, aber die Erhöhung wird stärker ausfallen als ehemals geplant. Die Migranten wurden alle untersucht, falls man ihrer habhaft wurde. Viele kamen, um sich hier behandeln zu lassen. Ein Vater, aus einem Flüchtlingslager, hat sogar seinen kleinen Sohn geopfert, um sich in Deutschland sein Gebiss sanieren zu lassen. 1 Million Migranten sind 2015 zu uns gekommen. Schon eine Grunduntersuchung ist nicht billig. Und der Strom reißt trotz Winter nicht ab. Das Geld hierfür muss erst einmal erarbeitet werden. Willkommen ist gut, aber ich muss auch die Möglichkeit haben, das Willkommen überhaupt zu stemmen. Irgendwie sind wir alle in die Situation gekommen, die H4-Empfänger täglich kennen. Man streckt das Geld hin und her, trotzdem ist der Monat immer zu lang.

Da läuft doch wieder der Schmäh, diese Mal gegen Österreich.  Obergrenze ginge nicht, was machte man mit den 1. über der Obergrenze. Also blöder kann man wohl nicht mehr diskutieren. Was soll man machen? 

Ganz einfach:

1. Die Obergrenze ist ein Signal, die jeden sagt, dass er nicht einfach hier so angelatscht kommen kann.

2. Die Obergrenze muss in den Flüchtlingslagern (wo die übergroße Menge herkommt) kommuniziert werden und zwar nachdrücklich.

3. In den Flüchtlingslagern muss kommuniziert werden, dass es in Deutschland nur Massenunterkünfte in Turnhallen und ähnlichem gäbe. Das ist vielen nicht klar.

4. In den Flüchtlingslagern muss kommuniziert werden, dass es hier keine Wohnungen gibt, Häuser niemanden geschenkt werden, dass es hier keine Arbeitsplätze gibt und Arbeitserlaubnisse auch nicht so schnell. Es sind schon viele der sogenannten traumatisierten Flüchtlinge wieder zurückgereist - in ein Bürgerkriegsland - weil sie hier keine Wohnung und keine Arbeit, so wie sich das vorstellten, vorgefunden haben. Also so traumatisiert können die nicht gewesen sein, wenn sie wieder zurückreisen.

5. In den Flüchtlingslagern muss ehrlich kommuniziert werden, wie das Leben in DE wirklich aussieht. Man sollte die Menschen mit den Zahlen der relativen Armut hier lebender Menschen konfrontieren, mit den Zahlen der Odachlosen in Deutschland und mit der Kinderarmut und das anschauchlich und leicht verständlich. Man sollte den Menschen eine Kosten-Nutzen-Rechnung klar machen, wie hoch ein H4-Satz ist und dem gegenüber die Lebenshaltungskosten stellen, die wirklichen Lebenshaltungskosten und nicht die kleingerechneten. Und man sollte ihnen klipp und klar sagen, dass dieses H4-Geld nicht so einfach über den Tisch gereicht wird, sondern, dass man dann alles machen muss, was das Amt anordnet, auch wenn eine Frau im Stuhl hinter dem Schreibtisch sitzt. 

6. Man muss den Migranten klar machen, dass ihre Geldbeträge und ihr Vermögen über eine bestimmte Grenze hinaus erst einmal verlebt werden muss, ehe sie auf Unterstützung hoffen dürfen. Arbeitslose und arme Rentner müssen das hier in Deutschland auch. Also Extrabratwürste darf es nicht geben. Und es muss eine einheitliche Grenze festgelegt werden, was man behalten darf, nicht solch unterschiedlichen, wie in Bayern und BaWü. Und das muss überall so gehandhabt werden. Schließlich sind die Einheimischen vor dem Amt auch gläserne Bürger.

7. In den Flüchtlingslagern muss kommuniziert werden, dass sich Deutschland darauf beschränkt, das Leben in diesen Lagern zu verbessern. Dass alle Mittel in diese Lager flössen.

8. In den Flüchtlingslagern sollten die jungen Männer angeregt werden, sich ihre Heimat nicht von der IS wegnehmen zu lassen, man sollte sie dazu anhalten, mit der Waffe in der Hand ihre Dorf, ihre Stadt, ihre Region befreien zu helfen. Europäer haben das in ihrer Geschichte auch mehrmals machen müssen. Nur mit Handys und sozialen Netzwerken wird ihre Heimat nie wieder lebenswert sein. Man muss sich regen. 

Sicherlich werden dann immer noch Menschen sich auf die Flucht begeben. Diese müssen an den Außengrenzen der EU in Flüchtlingslager aufgenommen werden, die von der EU betreut werden. Dort in diesen Lagern wird aussortiert, wer wirklich Flüchtling ist und wer nicht. Dazu gibt es klare Regelungen, die nachlesbar sind. Menschen ohne Papiere werden sofort zurückgeschickt. Ein Land sich einfach auszusuchen, das darf es nicht geben.

Deutschland muss sich weiterhin ein Einwanderungsgesetz geben. Dort wird - wie in vielen anderen Ländern auch - festgelegt, wer hier gebraucht wird, nach einem Punktesystem. Dafür gibt es viele Beispiele, die einfach übernommen werden könnten. Dazu muss man nicht jahrelang fruchtlos babbeln, weil vielleicht der eine Satz nicht so gut ankommt oder es vielleicht die eine oder andere Härte geben könnte. Und Ja, es wird dabei Härten geben. Das ist normal im Leben. Nach den Härten der Einschnitte in Deutschland für Deutsche hat auch niemand gefragt. Die hatten wir alle hinzunehmen. Punkt. Andere können das auch.

An die Bedenkenträger! Man muss machen wollen! Immerzu nur Bedenken anmelden, alles 50.000 Mal hin und her wälzen und deshalb lieber gar nichts zu machen - ist Arbeitsverweigerung!

Nicht Handeln - ist Arbeitsverweigerung!

Vielleicht schleichen sich im Handeln auch Fehler ein. So what! Wer arbeitet, macht auch Fehler. Fehler sind dazu da, gemacht zu werden, daraus zu lernen und es dann besser zu machen. Was soll man aus einer Arbeitsverweigerung lernen können?

Fehler einzugestehen ist menschliche Größe. Fehler vertuschen, sich herauszureden, sie anderen anzuhängen - das zeigt uns einen kleinen (im übertragenem Sinne) Menschen ohne Rückgrat, einen Gollum.

Das alles ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es wäre ein Anfang und ohne Anfang kann es nicht vorwärts gehen. 




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