Mittwoch, 15. Juni 2016

Der Ramadan und wir

Interessaaaant. Der Sachsenspiegel widmet einen ellenlangen Beitrag über den Ramadan. Da wird gleich ein Deutscher (wohlweislich MANN) herangezogen, der uns darüber aufklärt, wie toll der Islam ist. Bei dem hat er Ruhe und Frieden in tiefer Spiritualität gefunden. Ein lohnendes Ziel. Er beklagt, dass beim Ramadan eins bei ihm zu kurz kommt: der Schlaf. Da er bis in die Nacht bei seinen Glaubensbrüdern (-schwestern sind ja bäh) feiert so gegen 3 aufstehen muss, um zum 1. Gebet anzutreten. 3 Stunden am Tag verbringt er im Gebet. Na, das tut mir aber leid, dass er zu wenig Schlaf bekommt. 

Was soll uns dieser Bericht eigentlich sagen? Wem interessiert es, dass ein Konvertit zu wenig Schlaf bekommt, weil er dauernd beten muss? Wieso wird ein ellenlanger Bericht über den Ramadan gezeigt? Solche langen Erlebnisberichte gibt es über Pfingsten im Sachsenspiegel z.B. nicht. Da wird immer nur schlicht erzählt, dass die meisten nicht mehr wissen, was Pfingsten im Christentum bedeutet, untermauert durch Straßeninterviews, und dass man vor allem den Feiertag liebt, wo man mit der Familie etwas unternehmen kann.

Wir als Deutschland verstehen uns als ein Land, welches im Christentum verwurzelt ist. Ob das heute noch wirklich in der Mehrzahl so ist, sei dahin gestellt. Übrigens, weiß ich als Nichtchrist, was Pfingsten bedeutet. Das Wissen gehört zu meinen kulturellen Wurzeln. Zu meinen kulturellen Wurzeln gehört es NICHT, zu wissen, welche Gefühle ein Moslem zum Ramadan hat. Der Ramadan ist für mich außerhalb meiner Kultur und ich habe auch nicht das geringste Verständnis dafür. Ich denke, Menschen sollten lieber Werte schaffen, ihre Gesellschaft voran bringen, als dauernd beten.

Aber seit letztem Jahr hofieren wir den Islam. Selbst die linke Ecke, die eigentlich areligiös ist, atheistisch - Religion ist das Opium des Volkes - hat sich in diese mittelalterliche, patriarchalische und autoritäre Religion verliebt. Warum? Also das kann ich mir nicht vorstellen. Sie verrät damit ihre Wurzeln. Sie verrät auch ihre Position zur Gleichstellung der Frau. Sie verrät die Aufklärung und die französische Revolution. Sie verrät eigentlich ihre ganze philosophische Grundlage. Marx würde sich im seinem Grab umdrehen, wüsste er davon. Obgleich, wissen die heutigen Linken noch etwas über Marx? Aber das ist eine andere Frage.

In Orlando tötete ein Moslem Schwule und Lesben. Auch wenn wir es in Deutschland beharrlich verschwurbeln, hat er sich eindeutig im Namen des Islam in das Attentat gestürzt, dabei ist es irrelveant, ob er nun den Klub und die Szene vorher auspioniert hat oder selbst schwul ist. Bei der Straßenküsserei und Armeinhenkelei unter Männern z.B. in Jordanien, Marokko oder der Türkei ist das sowieso nicht genau nachzuvollziehen.  Der Islam in seinem Rechtsstatut beinhaltet das Todesurteil für Schwule und Lesben. Sie sollen von Hochhäuser gestürzt werden oder an Kränen aufgehängt werden. Todesurteile werden in islamischen Staaten dafür auch vollstreckt. Wir scheinen das nicht für ernst zu nehmen, obwohl es für diese Menschen bitterernst ist. Das ist kein Einzelfall, sondern geltende islamische Rechtsauffassung. 

Und wir verniedlichen das, verschwurbeln es, relativieren es. Warum eigentlich? Weil es paar Rechte bei uns gibt? Weil man der AfD nicht in die Hände spielen will. Man tut es genau damit.

In Frankreich wurde ein Polizistenpaar getötet. Ungläubige und Vertreter des Staates! Also Menschen, die den Westen repräsentieren. Es ist ein Zeichen. Und der Mörder hat es im Namen des Islam getan. Es ist kein Einzelfall, es ist geltende islamische Rechtsauffassung, dass Ungläubige getötet werden können. Es reicht schon, dass in einem islamischen Staat jemand eine Bibel besitzt, um ihn töten zu können, was auch gemacht worden ist.

Die Täter benötigen keine offizielle Gruppe. Sie sind in einer Gruppe integriert. In einer mittelalterlichen Religionsgruppe, die nicht durch die Aufklärung gegangen ist. Das zu relativieren ist selbstmörderisch.

Sicherlich meine jetzigen Nachbarn seit 2016, die zwar den Sandkasten und die Wiese in unserem Innenhof vermüllen, wollen mich sicherlich nicht umbringen. Denke ich mal. Nur, weiß man es? Kann man ihnen trauen, wenn der "richtige" Imam zum Terror aufruft? Und die Imame hetzen gegen uns. Jüngstes Beispiel ist ein dänischer Bericht, wo verdeckt in Moscheen in Dänemark ermittelt wurde. Auch dort wiegen Islamverbände die Dänen in den Schlaf und in den Moscheen wird völlig anders gesprochen. Auch das ist kein Einzelfall. Es ist Koran immanent, dass man Ungläubige belügen darf. Hier in Deutschland darf man davon ausgehen, dass es auch nicht anders als in Dänemark ist.

Ich verstehe nicht, warum in Deutschland das immerzu verschwiegen wird. Wir tun damit niemanden etwas Gutes. Nur wer Gefahren erkennt und benennt ist dagegen gewappnet. Gefahren zu verschweigen, zeigt Schwäche. Schwäche wird IMMER ausgenutzt. Wir machen damit jeden Moslem zum Verdächtigen. Und genau das ist es doch, was vermieden werden muss, unter allen Umständen. Und da viele Menschen im Internet auch andere Informationen erlangen können, die von unseren Medien NICHT vermittelt werden, zeigt man den Menschen, dass man zumindest eine Verschweigenpresse ist, wenn man es ganz behutsam ausdrücken will. Und nur im Netz gibt es renommierte Journalisten die auf die Gefahren aufmerksam machen in ihren unabhängigen Netzzeitungen. Warum nur dort? Wozu zahlen wir für die ÖR? Für das Verschweigen, Relativieren? Das ist der falsche Weg.

Unser Innenminister hat gerade dazu aufgerufen, seine Neunachbarn zu beobachten (die DDR lässt grüßen), um Veränderungen mitbekommen zu können. Das ist natürlich so gut wie unmöglich. Viele leben auch dort, wo schon ihre Glaubensgenossen wohnen. Bei uns im Osten ist in einer Straße, die die Zugezogenen als Damaskus empfinden, fortwährend etwas los. Letzte Woche musste dort fast täglich die Straße für den Verkehr gesperrt werden, weil es zu Ausschreitungen untereinander kam. 

Wenn die deutsche Justiz nicht endlich Härte zeigt, wird es eng für uns in der Zukunft werden. Ich mag das US-amerikanische Rechtssystem nicht. Nur jetzt denke ich, dass es gut wäre, sich daran in Teilen zu orientieren. Wir werden sonst unter die Räder kommen. Menschen, die aus rechtsfreien Räumen kommen, wo nur das Gesetz des Stärkeren gilt, kann man nicht mit erhobenen Zeigefinger und liebevoller Zuwendung von Straftaten abhalten. Das ist unmöglich.

Müssen wir in Deutschland erst durch die Hölle von Anschlägen gehen? Das kann man doch wohl nicht wollen. Oder werden wir dass dann auch relativieren?  

Und komme mir niemand mit irgendwelcher Integration. Integration ist eine zweiseitige Sache. Die Hauptbringeschuld hat der Angekommene und nicht das Gastland. Wir scheinen das zu vergessen. Wer sich integrieren will, kann das sehr wohl. Nur, Sprache und Arbeit allein reichen nicht, das ist ein Trugschluss. Ich kann deutsch sprechen und eine Arbeitsstelle haben, wenn ich meine ungläubigen Nachbarn hasse, habe ich mich mitnichten integriert. Vergessen wir die vielen Attentäter nicht, die durchaus auch studiert haben und einer ansprechenden Tätigkeit im Westen nachgegangen sind. 

Gerade gestern hat sich die Geigerin Anne-Sophie Mutter als Hellmensch in Leipzig produziert. Okay, sie ist Weltbürgerin, gut bezahlt, wohnt weitab von den Problemvierteln, wenn sie dort ist, wo sie ein Heim hat. Da kann ich mich natürlich sehr gut als Hellmensch produzieren. Und wieder muss das betont werden: Gerade in Sachsen. Das darf heutzutage niemals fehlen, wenn sich Gutmenschen produzieren. Geben wir den Sachsen mal wieder eins auf die Nase. Das sind doch keine Menschen. Wie nennt man sowas? Innerdeutscher Rassismus? Dem Volk, was anders denkt eins auf's Maul hauen? Interagieren ist mit Sachsen nicht angesagt.  


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