Samstag, 9. Januar 2016

Ach ist der sächsische Innenminister süß

Der sächsische Innenminister gibt eine Broschüre in mehreren Sprachen verfasst heraus, in der den Migranten gesagt werden soll, was die Landesverfassung oder das GG hier in Deutschland für Werte vorgibt, die eingehalten werden müssen.

Als ich das hörte, blieb mir der Mund offen stehen und ich bekam für einen Moment keine Luft mehr. Man lasse sich das Wort genüsslich im Mund zergehen: Eine Broschüre ... usw. usf.

Nun, ich will jetzt niemanden zu nahe treten, aber meint der sächsische Innenminister wirklich, dass die Migranten eine Broschüre lesen? Meint er wirklich, dass sie verstehend lesen können oder wollen?

Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese Broschüre die Migranten in Köln und anderen deutschen Städten bei der Frauenjagd von dieser abgehalten hätte. Dabei ist es furzegal, ob sie nun erst nach Deutschland kamen oder schon länger hier sind. Wenn sie schon länger hier sind, ist es noch schlimmer, als es sowieso schon ist.

Ich denke, dass der westliche Mensch vieles nicht zu Ende denkt und den Einfluss der Religion nicht bedenkt oder vielfach missachtet. Hierher kommen keine Menschen, die so sind wie Winnetou. 

Hier herrschen vielfach falsche Vorstellungen vom Orient. Da werden Augen verdreht und von irgendwelchen tollen Gerüchen in den Suks geschwafelt, die es nur gibt, wenn man unmittelbar an den Gewürzsäcken steht. Die Wirklichkeit sieht nämlich anders aus: ärmer, dreckiger und vielfach stinkend, gesellschaftliche Verhältnisse, die von Clans, Stämmen, alten Männer, Imamen und Gewalt geprägt sind. Die Frauen stehen dabei auf unterster Stufe.

Im 17. Jahrhundert gab es in Deutschland den verheerenden dreißigjährigen Krieg. Erst der Westfälische Frieden brachte uns die Anerkenntnis, dass die katholische und protestantische Kirche gleichberechtigt nebeneinander bestehen konnten. Europa wäre sonst vielleicht untergegangen. Das ging in der weiteren Geschichte auch nicht immer reibungslos von statten. NUR dort wurde der Grundstein dafür gelegt, dass unterschiedliche Religionsauslegungen gestattet waren. Das fehlt bis jetzt im Islam.

Das 17./18. Jahrhundert brachte Europa auch die Aufklärung, die die Wissenschaft vor den Glauben stellte und Wissenschaft erst möglich machte. Der Islam ist den entgegengesetzen Weg gegangen.

Mit der französischen Revolution bekamen wir in Europa das bürgerliche Gesetzbuch und eine Ahnung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Verwirklichung dieses Satzes wurde blutig erkauft und ist bis heute nicht unbedingt erfüllt. 

Dass Frauen studieren durften und gleichberechtigt wurden, war ein harter Kampf der Frauen (auch Männer) und wurde durch die Industrialisierung Europas vorangetrieben.  Eine relative Gleichberechtigung gab es bisher nur in den islamischen Ländern, die im Zuge des sozialistischen Lagers sich an die sozialistischen Länder angelehnt hatten. Als das sozialistische Lager zerbrach, war es auch dort Schluss mit dem Fortschritt.

Wir Frauen dürfen die Opfer nicht vergessen, die unsere Schwestern und auch Brüder für unsere Gleichberechtigung gebracht haben. 

Alles war Kampf, alles wurde mühsam den immer herrschenden Verhältnissen abgerungen. 

Wir haben uns angewöhnt, die Religion als Privatsache zu sehen, auch wenn das nicht so ganz stimmt. Der Islam hat diesen Weg nicht gewählt.

Nun kommen Menschen zu uns, die diese Entwicklung, die wir durchlaufen haben NICHT durchlaufen haben. Menschen, deren zentraler Punkt die Religion ist. 

Viele von uns vergessen, dass der Islam nicht nur eine Religion an sich ist, sondern auch ein Staatswesen in sich trägt, was die Vorherrschaft des muslimischen Denkens, des muslimischen Glaubens zementiert hat. Es gibt die Staatsreligion und Todesstrafen für diejenigen, die diese Religion verlassen wollen oder eine andere haben. Das Weihnachtsfest 2015 durfte nicht in aller Welt begangen werden. Einzelne islamische Länder haben das Fest verboten. Auch wenn in der Blütezeit des Islam, z.B. in El Andalus, Toleranz im Glauben bestand, täuscht das darüber hinweg, dass die Steuern vor allem die Nichtmuslime aufbringen mussten. Nur dann durften sie unbehelligt in El Andalus leben. Es war im Prinzip eine Schutzgeldzahlung, wie heutzutage die Mafia dafür berüchtigt ist.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es für Muslime ein gottgefälliges Werk ist - bis heute - Christen zu belügen. Lüge ist im Islam auch geächtet, aber nicht gegen Ungläubige, die halt nichts wert sind. Natürlich haben auch im Islam Frauen bestimmte Rechte, die aber niedriger angesiedelt sind als Rechte der Männer. Frauen sind objektbestimmt für Männer gedacht. Männer haben über Frauen zu bestimmen. Sie muss sich dem Ehemann beugen und auch den - wenn vorhanden - Brüdern und anderen männlichen Familienmitgliedern. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Sharia, das Gott gegebene Gesetz. Bürgerliche Gesetzbücher haben da keine Existenzberechtigung oder sind vielmehr nachrangig. 

Huren sind u.a. Frauen, die nach Ansicht des Islam nicht züchtig herumlaufen, ihre Haare nicht bedeckt halten und ihre Figur mit Kleidung betonen. Huren kann man angrabschen und vergewaltigen. Das verzeiht einen Gott, weil diese Frauen es nicht anders verdienen. 

An dieser Stelle trifft sich das europäische Mittelalter mit dem bis heute nicht reformierten Islam. 

Hier in der westlichen Welt im 21. Jahrhundert ist diese Denkungsart im Prinzip überwunden. Wir Frauen dürfen all das tun - wenn wir wollen - was Männer auch tun. Wir dürfen uns ins Koma saufen, bekiffen, spärlich bekleiden, Karriere machen, einen Beruf lernen, studieren, ob wir nun das alle persönlich toll finden oder auch nicht. Wir können es. Es ist unsere Entscheidung. Das wurde im Laufe der Geschichte von unseren Vorfahren für uns erkämpft.

Nun fallen Menschen, einschließlich einer Frau Merkel, hier ins Erstaunen, was passiert, wenn Männer mit mittelalterlicher Weltanschauung auf das westliche 21. Jahrhundert treffen. Wer ist denn vor allem zu uns "geflüchtet"? Junge Männer! Die sind zu Tausenden zu uns gekommen, einfach so, ohne dass es jemand von entscheidender Stelle in Deutschland interessiert hätte und ohne zu fragen, was aus ihnen werden soll. Zuerst waren es alles Fachkräfte bis sich herausstellte, dass sie es nicht sind, was sich jeder sowieso schon gedacht hat. 

Junge Männer aus dem Mittelalter scheinen in einen Honigtopf gefallen zu sein, wo ihnen auf unseren Straßen aus ihrer Sicht nur Huren entgegenkommen und zwar christliche, da wir in ihren Augen alle Christen sind.

Das ist der Topf, aus dem Köln hervorging. Das ist der Topf, der von Merkel angerichtet und gekocht wurde. Das ist der Topf, der die Verbrecher speiste: Missachtung von Frauen, die außerdem christlich sind - also noch minderwertiger als muslimische -, Missachtung der bürgerlichen Gesetze, die nicht über der Sharia stehen und das Wissen, dass unsere Polizei total überfordert ist, unsere Justiz, falls es wirklich zu Anklagen käme, nicht hart durchgreift und die Gesetze nicht bis zum Anschlag ausreizt werden. Weiterhin ist es die Nichtachtung von Deutschen allgemein, die auch mit Kindern unterwegs waren, wie man in Erlebnisberichten nachlesen kann. Diese jungen Männer haben ihre Grenzen ausgetestet und gewonnen - leider. 

Sicherlich sind nicht alle Migranten kriminell. Nur, frage ich mich, wieso muslimische Migranten es überdurchschnittlich sind (und dazu gibt es Statistiken).

Ich frage mich weiterhin, was wird aus den muslimischen Zweitfrauen, die mit ihrem Mann hier angekommen sind? Hat das schon mal jemand überdacht im Willkommenstaumel? Es sind Männer mit zwei Frauen hier angekommen! Welche Frau wird nun durch unsere Gesetze geschützt oder was wird aus der anderen?

Ich möchte gar nicht nach der fehlenden Infrastruktur fragen, die auch die Silvesterverbrechen mit hervorgebracht haben.

Komme mir niemand wegen fehlender Integration. Integration ist auch eine Bringeschuld der Ankommenden. Die sind die ersten, die dazu bereit sein müssen. Die müssen den Willen aufbringen, Deutsch zu lernen, zu akzeptieren, dass das Bürgerliche Gesetzbuch das oberste Richtinstrument ist und nicht die Sharia. Sie müssen die Bringeschuld auf sich nehmen, die deutschen Gepflogenheit im Alltag zu akzeptieren. Sie müssen willig sein, die Mühen der Schule auf sich zu nehmen und durchzuhalten. Auf sie wird immer zuerst geschaut. Das ist normal. Und sie SIND das Aushängeschild für viele andere die schon hier sind oder noch kommen wollen. 

Es geht in erster Linie nicht um Integration der Menschen, sondern der 1. Schritt ist das Ringen um Akzeptanz. Um akzeptiert zu werden, bedarf es viel guten Willens erst einmal von denjenigen, die hier leben wollen. Achtung erhält man nicht, man muss sich Achtung erwerben. Nichtindigene haben es da sehr viel schwerer. Das ist aber auch normal, weil der Mensch erst mal seinem Stamm den Vorzug gibt. Das war schon immer so in der Geschichte und wir sind eben Wesen mit einer langen Vorgeschichte, eng verknüpft mit Gruppen, Horden, Stämmen, später mit feudalen Herrschern und dann nationalen Staaten.

Diese Bringeschuld sehe ich zur Zeit bei vielen "Flüchtlingen" nicht. Akzeptanz wird nur von deutschen Bürgern verlangt, von den Ankommenden leider nicht. Wir können nicht miteinander leben, wenn der Ankommende nicht die Werte unserer Gesellschaft respektiert oder respektieren will.

Das das möglich ist, zeigen viele Beispiele von Ausländern, die hier schon jahrelang arbeiten, ihre Steuer zahlen und unser Leben bereichern.

Das das nicht unbedingt klappen muss, zeigen die No-Go-Areas in westdeutschen Großstädten. Und es ist immer einfach nur auf den Staat zu schielen, wegen Integrationsleistungen und Forderungen aufzustellen. Andersherum wird ein Schuh daraus. Wenn Menschen in ihrem Wohnviertel nicht mal Ordnung halten können, Gegenstände nicht entsorgt, sondern einfach aus dem Fenster geschmissen werden, kann man integrieren wollen, wie man will - es klappt nicht, es ist nicht gewünscht, man will nicht. Ich sage immer, zuerst muss der Mensch auch wirklich etwas wollen, dann wird etwas drauß und wer will, dem wird meist geholfen.  

Die mehrsprachige Broschüre ist lieb gedacht, geht aber an der Realität vorbei - auch an den hohen Teil der Analphabeten. Die Aneignung muss gewollt sein und setzt wiederum eine Bringeschuld der Angekommenen voraus. 

Da vielen Migranten - von wem auch immer - Wünsche in den Kopf gesetzt worden sind, die unerfüllbar sind und viele Deutsche aus falsch verstandener Toleranz nicht gewillt sind, eine Bringeschuld der Angekommenen zu akzptieren, aus welchen Gründen auch immer, wird es für uns nach den Bundestagswahlen ein schlimmes Erwachen geben. Ich hoffe, ich täusche mich, meine aber, dass ich sicherlich richtig liegen werde. Die Ereignisse in Köln und vielen anderen Groß- und Kleinstädten sind ein Vorgeschmack.