Dienstag, 7. Februar 2017

Die Dresdner sind eben Dunkeldeutsche

Ein gewisser Herr Hilbert, seines Zeichens OBM von Dresden, FDP, verteidigt ein sogenanntes Mahnmal der Bombardierung Dresdens. 

Der "Künstler", wie sollte es in der heutigen Zeit anders ein, ist ein Halbsyrer, der in Deutschland geboren worden ist. Ohne Migrationshintergrund geht heute nichts mehr, was man auch z.Z. an vielen Werbespots sieht. Es muss aber der richtige Migrationshintergrund sein: Araber oder Afrikaner.

Sein "Kunstwerk": Neben der Dresdner Frauenkirche wurden 3 Busse Hochkant gestellt. Vorbild sollen Busse in Aleppo gewesen sein,  hinter denen irgendwelche Syrer, die von irgendwelchen anderen Syrern, welche weiß man nicht, angegriffen worden sind, Schutz gesucht haben sollen.  (Besichtigung: man google)

Drei Busse - hochkant - neben der Dresdner Frauenkirche!

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie man ohne Kräne einen Bus - hier sogar 3 - als Zivilist und Schutzsuchender aufrecht hinstellen will. Mal ganz davon abgesehen, überhaupt 3 Busse in der Kürze der Zeit zu bekommen. Man stelle sich vor, rundherum wird geschossen. Ich schätze mal 1001 Nacht oder eine der vielen Kriegsparteien war das, die diese Barrikaden errichtet haben, um besser andere abzuknallen. Aber das sei dahin gestellt, darum geht es gar nicht. *

Viele Dresdner sind empört und protestieren zu recht gegen die Verschandelung des Platzes. 

Aber, das ist noch nicht genug. Der OBM wies außerdem die Proteste der Bürger zurück mit u.a. der Begründung - ich habe es selbst kaum glauben können, als ich das in den Fernsehnachrichten sah - , dass die Dresdner daran denken sollten, dass sie selbst Schuld auf sich geladen hätten!

Schuld?

Die 2. Weltkriegsgeneration ist tot! Es werden noch ein paar leben, aber die meisten haben längst das Zeitliche gesegnet oder ein paar leben mit Alzheimer oder als Demente ihre letzten Tage in irgendeinem Pflegeheim. 

KEIN heutiger Dresdner hat am Faschismus von 1933 bis 1945 schuld. Keiner!!! Alle sind i.d.R. nach 1945 geboren, die heute dort leben. 

Ich finde das so etwas von frech, uns als Deutsche immer noch Schuld an die damaligen Verbrechen Deutschlands einreden zu wollen. WIR sind nicht schuld. WIR haben gar nichts gemacht.

Wir waren noch nicht auf der Welt, als Deutschland KZ's einrichtete, als viele europäische Staaten Gestapo-Listen abarbeiteten und Menschen der Gestapo auslieferten. Dabei war Deutschland nicht mal der Erfinder der KZ's.

Wir waren noch nicht auf der Welt, als sich viele Staaten in Ost-, Mittel- und Westeuropa gar nicht schnell genug ihrer Juden entledigen konnten und sie den Deutschen auslieferten, obwohl sie wussten, dass die Deutschen sie töteten. 

Wir waren noch nicht auf der Welt, als die Schweiz wollte, dass das "J" in die Ausweise der Juden kommen sollte. 

Wir waren noch nicht auf der Welt, als von dort Juden zurück nach Deutschland in den Tod geschickt worden sind.

Alle wussten, was mit diesen Menschen geschehen würde. Alle. Aber sie haben willig an der Ermordung von Millionen Menschen teilgenommen. Gibt denen heute noch jemand die Schuld?

Und es waren nicht alle Dresdner damals Nazis oder billigten gar den Kurs von Hitler. Zu Dutzenden wurden Deutsche in die Konzentrationslager gesteckt und zu Tode gefoltert, Gewerkschafter, Katholiken, Kommunisten, Sozialdemokraten oder einfach nur Leute, die den Mund nicht halten konnten. 

Solch dummes Rumgequatsche eines Dresdner OBM ist einfach nur peinlich, aber es gehört heutzutage zum Mainstream. Leider.

Sind wir nun an allem Leid der Welt schuld? Haben wir nur eine Geschichte zwischen 1933 und 1945? Keine davor? Keine danach?

Ich bin sehr dafür, dass man nichts vergessen sollte.

Vergessen ist, wie ohne Vergangenheit zu leben. Wer ohne Vergangenheit lebt, hat auch keine Zukunft. Er kann nicht aus seiner Vergangenheit lernen und so Fehler für die Zukunft vermeiden. Schuldzuweisungen helfen heute niemanden mehr. Sie gehen ins Leere. Schuldzuweisungen helfen nicht, aus der Geschichte zu lernen. Schuldzuweisungen wiederholt Geschichte immer wieder und immer wieder, weil Schuldzuweiser nicht nach vorn schauen, sondern nur zurück. 

1933 begann schon in den 1920er Jahren. 1933 war nur der Endpunkt eines Zeitabschnittes des Chaos' in Deutschland. Es waren nicht die goldenen Jahr. Sie waren Golden für das damalige Establishment, aber nicht für die normalen Menschen. Denen ging es schlecht in dieser Zeit. Es war eine Zeit, außer Rand und Band. Man kann diesen damaligen Menschen heute nicht vorwerfen, dass sie Recht, Ordnung und Arbeit im Land haben wollten. Was dann kam, war nicht das, was die Menschen wollten. Sie wurden in der Mehrzahl kaltgestellt, hatten Angst vor der Gestapo. Der Repressionsapparat war zu stark, weil viele mittaten. Heute wären sie die Gutmenschen, früher waren es Blockwarte und Denunzianten. Sie trauten sich nicht, öffentlich etwas gegen Hitler zu sagen. Was wir heute in Fernsehbildern sehen von damals, sind Propagandafilmchen. Es gab viele kleine Heldentaten von Menschen, die ihre Menschlichkeit nicht vergessen hatten. Wer nicht in der damaligen Zeit gelebt hat, dem steht kein Urteil über ihre Großväter, Großmütter zu. Alles hatte seinen Anfang.

Ich weiß, wie das ist. In der DDR hat man auch lieber den Mund zu bestimmten Themen gehalten. Man wusste das es die Stasi gibt, man wusste, dass sie ihre Spitzel überall hatten und man ging bis zu einem gewissen Grad an Meinungsäußerungen. Man gewöhnte sich ein Zwischen-den-Zeilen-sprechen-und-hören an. 

Wie sieht es heute aus? Es gibt wieder eine Einheitsmeinung, gelenkte Medien, Kritik zu bestimmten Themen ist nicht erlaubt und wer sie äußert ist ein Nazi, Pack, Dumpfbacke und ähnliche Diffamierungen. In Deutschland gibt es wieder keine umfassende Diskussion über drängende Probleme, nur vorgegebene Sätze, die man wiederholen soll. In Deutschland werden Menschen ins Abseits gedrängt oder ökonomisch kalt gestellt, die diesem Mainstream NICHT folgen. Menschen werden entlassen, obwohl ihre nicht genehme Meinung und Warnungen eintrafen. Man entschuldigte sich nicht bei ihnen, sie sind immer noch Paria.

Das hatten wir DDR-Bürger alles schon einmal. Wen wundert's, dass die Dresdner das nicht mehr wollen und dass vor allem wir Ostdeutsche gebrannte Kinder sind.

Christliche Syrer werden in Migrantenunterkünften drangsaliert - und wir schweigen und nehmen sie NICHT in Schutz. Gerade das wäre unsere Pflicht. Und nicht das Hätscheln der Kriminellen.

Uns wird angetragen, einen Islamführerschein zu machen, damit wir besser auf die uns "geschenkten" Menschen zugehen können, verstehen, was denen nicht gefällt.  Ich will das nicht. Ich will niemanden von denen kennenlernen. Ich will mich nicht gemein machen, mit Menschen, denen eine Frau nur 50% wert ist. Punkt!

Andersherum gefragt: Muss ein "geschenkter" Mensch einen Deutschlandführerschein machen, damit er weiß, dass man in Deutschland Frauen nicht angrapschen darf, dass man ALLEN die Hand zur Begrüßung gibt, auch Frauen, dass Frauen gleichberechtigt sind und nicht drangsaliert werden dürfen, dass man Lehrerinnen, Ärztinnen, Polizistinnen, Busfahrer, Paketzusteller und Rettungskräfte zu respektieren hat, dass man in Deutschland seinen Müll nicht einfach ins nächste Gebüsch schmeißt und dass man nicht klaut, dass man sich nützlich machen und nicht einfach nur Knete einstecken sollte?

Alles hat seinen Anfang. 

Es gibt wieder eine Schnüffelpolizei. Heutzutage lagert man diese Schnüffelei auf Vereine aus, die von einer ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin geleitet wird. Gelernt ist eben gelernt und heute will man eben auf solche Erfahrungen nicht mehr verzichten.

Alles hat seinen Anfang.

Es wurde Hatespeech erfunden, außerhalb der Gesetze über Beleidigungen, die geahntet werden sollen. Ein Wahrheitsministerium ist im Gespräch, das sogenannte Fake-News bekämpfen will. Fake ist nur das, was andere sagen, aber nicht die Mainstream-Medien, obwohl mehrmals schon des Fakes überführt. Fake-News, außerhalb der Gesetze über Verleumdung. Deutschland ist dabei, Übergesetze zu bilden, die über dem Gesetzbuch stehen und deren Aufpasser sind Organisationen und Vereine und deren Richtlinien wird von denen bestimmt. Was ist heute erlaubt, welche Worte darf ich noch benutzen? Welche Worte sind durch andere ersetzt worden? 

Alles hat seinen Anfang.

Wir begeben uns auf gerader Linie in den Orwellschen 1984-Staat. 

Alles hat seinen Anfang.

Welches Ende wird dieses Mal Deutschland nehmen? 

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Dass der Dresdner OBM nun unter Polizeischutz steht, weil er Drohungen erhalten hat, geht nicht an. Das ist kriminell und muss auch geahndet werden. Protest gegenüber diesen unsäglichen Anpassungsstaat ist anders auszudrücken, nicht so!

Vergessen wir dabei aber nicht, dass andere Menschen, moderate Muslime und Konvertiten zum Christentum, die den Islam kritisieren, auch unter Polizeischutz gestellt werden müssen, damit sie von ihren Glaubensbrüdern nicht getötet werden. Das wird ganz schnell vergessen bzw. darüber spricht man nicht, weil es nicht ins heutige Bild passt. Traurig. Denn gerade diese Menschen sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft.

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* Wie ich es mir dachte: Bussebild





  

 

Kommentare:

  1. im TV wurde das Kunstwerk gezeigt. Die Schwafelei des OB und seiner Mannen war mir unbegreiflich. Ich bin jedenfalls so alt und senil, dass ich das nicht begreife.
    Weis der "Doc" Valli was das soll? Aber der hat begreiflicherweise bernauer Sorgen. Auch so eine Idee des Oberen an die Bevölkerung vorbei.
    Barnimer

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  2. Hallo Barnimer, weder alt noch senil, nur mit wachem Verstand. Wenn man sich den Lebenslauf den OBM ansieht, dann weiß man wer er ist. Er war immer nur Aktentaschenträger in seinem Leben. Er hatte wahrscheinlich nur die Connections.

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  3. Grandioser Text. Ich bin begeistert.

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